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Vietnam: Zwölf Jahre Haft für Handel mit Nieren

Freitag, 14. Februar 2020

/luuuusa, adobe.stock.com

Hanoi – In Vietnam muss ein Mann zwölfeinhalb Jahre in Haft, weil er auf dem Schwarz­markt mit gespendeten Nieren gehandelt hat. Das berichteten staatliche Medien.

Dem Urteil zufolge hatte der 31 Jahre alte Mann zunächst in Kambodscha eine eigene Niere verkauft, weil er in Geldnot steckte.

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Zurück in Hanoi sei ihm klar geworden, dass viele Kranke ein Organ brauchen, und er habe arme Menschen gefunden, die spendeten, wie die Zeitung VnExpress berichtete.

Die Organe wurden in einem Privathaus entnommen. Die Spender bekamen 10.000 Dollar (9.200 Euro). Der Mann soll mit sechs Nieren einen Gewinn von 20.000 Dollar gemacht haben. Dazu, wer die Operationen machte, gab es keine Informationen.

2019 mussten sich fünf Männer vor Gericht verantworten, nachdem ein großer illegaler Handel mit Hunderten Organen aufgeflogen war. In Vietnam herrscht ein Mangel an Spen­derorganen, weil viele Menschen glauben, dass man sie in einem Leben nach dem Tod noch braucht. © dpa/aerzteblatt.de

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