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Berliner wollen Einzelzell­technologien für klinische Fragestellungen nutzbar machen

Dienstag, 18. Februar 2020

/pinkeyes, stock.adobe.com

Berlin – Drei Berliner Forschungseinrichtungen wollen in einer gemeinsamen Initiative Einzelzelltechnologien für klinische Fragestellungen nutzbar machen. An dem Vorhaben beteiligen sich das Berlin Institute of Health (BIH), das Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) und die Charité – Universitätsmedizin Berlin.

„Ich betrachte diese Initiative als den Beginn eines ‚Cell Hospitals‘, in dem die Grund­la­gen­­­forschung des MDC/BIMSB, die klinische Forschung an der Charité und die trans­latio­nale Forschung des BIH zusammenkommen“, sagte Nikolaus Rajewsky, Direktor des BIMSB) und Sprecher des neuen BIH-Forschungsfokus „Einzelzelltechnologien für die Personalisierte Medizin“.

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Für das Vorhaben haben die drei Institutionen drei neue, international berufene Nach­wuchs­forschungsgruppen gebildet. Sie sollen verschiedene Krankheiten auf der Ebene einzelner Zellen erforschen, um diese systematisch auf molekularer Ebene zu charakteri­sieren und neue Methoden zu entwickeln, mit denen diese Krankheiten besser diagnos­ti­ziert und behandelt werden können.

Die Nachwuchsgruppen werden am BIMSB und damit in unmittelbarer Nähe zum Campus Charité Mitte angesiedelt sein. Im BIMSB haben sie laut den drei Institutionen Zugang zu neuesten Einzelzellmethoden und systembiologischer Expertise.

Gleichzeitig werde jede Nachwuchsgruppe eng mit Klinikern der Charité zusammenarbei­ten, damit Einzelzell­technologien für konkrete medizinische Fragestellungen und den kli­nischen Einsatz etabliert werden können.

„Es geht nicht nur darum, die Mechanismen zu verstehen, warum Zellen krank werden, sondern auch, diese Zellen so frühzeitig zu entdecken, dass man sie wieder auf den Pfad des Gesunden zurückbringen kann, bevor die Krankheiten so dramatisch werden, dass man sie nur sehr schwierig oder invasiv und teuer behandeln kann“, erklärte Rajewsky. © hil/aerzteblatt.de

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