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Politik

Karliczek und Heil betonen Bedeutung ausländischer Fachkräfte

Montag, 17. Februar 2020

Hubertus Heil (links, SPD), Bundesminister für Arbeit- und Soziales, und Anja Karliczek (Mitte, CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, bei der Eröffnung der Zentralen Servicestelle Berufsanerkennung bei der Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV). /picture alliance, Oliver Berg

Bonn – Bei der Eröffnung einer neuen Beratungsstelle für ausländische Fachkräfte hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) die Bedeutung von qualifizierten Zuwan­derern betont.

„Mit den Menschen, die hier leben, werden wir den Fachkräftemangel nicht in den Griff bekommen“, sagte Karliczek bei der Eröffnung der Zentralen Servicestelle Berufsan­er­kenn­­ung in Bonn. „Wir brauchen Fachkräfte aus dem Ausland.“ Für viele Branchen sei der Mangel bereits heute eine Wachstumsbremse.

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Die neue, unter dem Dach der Bundesagentur für Arbeit angesiedelte Beratungsstelle soll von März an per Telefon, E-Mails oder Chats interessierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Staa­ten beraten, während diese noch in ihrer Heimat sind. Dabei geht es insbesondere um die Anerkennung von Abschlüssen. Die Mitarbeiter in Bonn bearbeiten bereits die ersten An­fragen.

Anfang März tritt auch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Es soll qualifizierten Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Staaten den Weg nach Deutschland erleichtern, da diese im Inland und der EU zunehmend knapp werden. Mit dem Gesetz sollen Visaverfahren be­schleunigt und die Möglichkeiten verbessert werden, dass Fachkräfte Deutsch lernen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), der sich mit seiner Kabinettskollegin einen Eindruck von der Servicestelle verschaffte, warnte in Bonn jedoch auch vor überzogenen Erwartungen: „Wir müssen uns anstrengen. Die werden uns nicht die Bude einrennen.“

Die Servicestelle könne jedoch einen wichtigen Beitrag leisten, komplexe Verfahren zu vereinfachen und schneller zu gestalten. „Sie helfen den Menschen durch den bürokrati­schen Dschungel in Deutschland“, so Heil in Richtung der Mitarbeiter der neuen Bera­tung. © dpa/aerzteblatt.de

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