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Krankmeldungen an Karneval nehmen in Nordrhein-Westfalen zu

Montag, 17. Februar 2020

/Kotarl, stock.adobe.com

Düsseldorf – Der Karneval endet für Jecken in Nordrhein-Westfalen offenbar zunehmend mit einer Krankschreibung. Zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch stellten Ärzte im vergangenen Jahr knapp acht Prozent mehr Krankenscheine aus als noch 2017, wie die Barmer heute in Düsseldorf mitteilte.

2019 kamen rund um den Höhepunkt der fünften Jahreszeit etwa 26.400 Krankschrei­bungen zusammen. Der Dienstag nach Rosenmontag ist demnach der Tag mit den meisten Krank­schreibungen.

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„Chefs sollten bei Krankmeldungen zur Karnevalszeit aber nicht vorschnell urteilen, da die Festlichkeiten und die Grippehochphase häufig zusammenfallen", erklärte Heiner Beckmann von der Barmer.

In Leverkusen nahm die Zahl der Krankenscheine nach Karneval mit 85,4 Prozent am meisten zu. Auf Platz zwei und drei landeten der Kreis Euskirchen (74,8 Prozent) und der Rhein-Erft-Kreis (45,8 Prozent). In den Karnevalsmetropolen Köln und Düsseldorf ließen sich nach den närrischen Tagen nur 41,8 Prozent beziehungsweise 13,4 Prozent mehr Menschen krank schreiben.

Für die Barmer-Erhebung wurden ärztliche Abrechnungsdaten zur Arbeitsunfähigkeit von beschäftigten Versicherten in den Jahren 2017 und 2019 berücksichtigt. 2018 galt wegen der starken Grippewelle als nicht repräsentativ. Bei der Analyse wurde der Beginn der Arbeitsunfähigkeit ausgewertet. © afp/aerzteblatt.de

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