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Ärzteschaft

Fast jede Schwangere geht zur Mutterschafts­vorsorge

Freitag, 21. Februar 2020

/Nichizhenova Elena, stockadobecom

Berlin – Fast alle Schwangeren machen von den in den Mutterschafts-Richtlinien vorge­sehenen Screenings für Erkrankungen wie Hepatitis B und Gestationsdiabetes Gebrauch. Das zeigt eine Analyse der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Demnach nutzten im Jahr 2017 zwischen 85 und 94 Prozent der Schwangeren Früher­kennungsangebote. Für die Analyse wurden die Screeningdaten aller gesetzlich kranken­versicherten Schwangeren zwischen 2010 und 2017 ausgewertet.

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Nach den Mutterschafts-Richtlinien haben Frauen während der Schwangerschaft Anspruch auf mehrere Tests zur Früherkennung von Infektionskrankheiten, wie etwa Syphilis, Hepa­titis B, Clamydien oder HIV.

Seit 2012 gibt es zudem den Test auf Schwangerschaftsdiabetes. 2017 wurde diese Diag­no­se bei 1.390 von 10.000 Schwangeren gestellt.

Dagegen war der Anteil der mit Hepatitis-B-infizierten Frauen im Untersuchungszeitraum gleichbleibend niedrig. 2017 wurde bei 10 von 10.000 Schwangeren eine bis dahin unbe­kannte Hepatitis-B-Infektion festgestellt.

Die Zahl der Chlamydien-Infektionen ist kontinuierlich gesunken: Von 270 (2010) auf 170 von 10.000 Schwangeren im Jahr 2017. Am seltensten leiden werdende Mütter unter Syphi­lis. 2017 trat die Erkrankung lediglich bei etwa 3 von 10.000 Schwangeren auf. © hil/sb/aerzteblatt.de

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