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Vermischtes

Gesund­heits­förder­ung für Arbeitslose wird in Sachsen ausgebaut

Montag, 24. Februar 2020

/dpa

Dresden – Krankenkassen und Arbeitsvermittlung in Sachsen wollen Menschen ohne Job gezielt bei einer gesunden Lebensweise unterstützen. Dabei gehe es um Prävention und die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit, teilten die beteiligten Partner heute nach einer Fachtagung in Dresden mit.

„Das erhöht die Chancen, eine neue Beschäftigung zu finden, und verringert das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit“, erklärte Klaus-Peter Hansen, Chef der Arbeitsagentur in Sachsen. Krankenkassen und Arbeitsverwaltung könnten dabei von Erfahrungen eines 2014 im Vogtland etablierten Projektes profitieren.

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„Inzwischen gibt es sachsenweit 17 Standorte, die gemeinsame Angebote für Arbeitslose vorhalten. Zu dem Portfolio gehören insbesondere Maßnahmen aus den Bereichen Bewe­gung, Ernährung und psychische Gesundheit“, hieß es. „Wir wollen gleiche Gesundheits­chancen für alle“, betonte Silke Heinke, Leiterin des Verbandes der Ersatzkassen in Sach­sen. Es wäre wünschenswert, noch mehr Betroffene zu erreichen.

Experten zufolge bedeutet Arbeitslosigkeit ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Menschen ohne Job leiden zum Beispiel häufiger an psychischen Beeinträchtigungen und Stoff­wech­selkrankheiten. „Zwischen Arbeitslosigkeit und Krankheit bestehen vielfältige Wech­selwirkungen.

Gesundheitsfördernde Maßnahmen können helfen, einen neuen Weg zu finden. Als be­son­dere Herausforderung gilt, die betroffenen Menschen zu motivieren, ihr Verhalten nachhaltig zu ändern“, hieß es. © dpa/aerzteblatt.de

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