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Ärzteschaft

KV Niedersachsen will mehr Geld für IT-Sicherheit in Praxen

Montag, 2. März 2020

/dpa

Hannover – Die Krankenkassen sollen die zusätzlichen Kosten tragen, die bei der Aufrüs­tung von IT-Sicherheitssysteme in Arztpraxen entstehen. Dafür setzt sich die Vertreterver­sammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) ein.

Die Delegierten verlangten am vergangenen Wochenende eine Gesetzesänderung, die Kran­kenkassen verpflichtet, diese zusätzlichen Kosten zu tragen. Die Kassenärztliche Bun­desvereinigung (KBV) und die KVN sollten dies zudem in die Hono­rar­verhandlungen einbringen, forderte die VV. Die Delegierten vertreten die Auffassung „der große Vorteil der Digitalisierung liegt vor allem bei den Patienten und bei den Krankenkassen“.

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Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung forderte die KBV zudem auf, zusammen mit der KVN für eine zusätzliche Honorierung der sprechenden Medizin einzutreten. „Die aktuelle Reform des einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) sollte die sprechende Medizin fördern.

Aufgrund der Forderungen der Krankenkassen auf Punktsummenneutralität werden viele, vor allem große, grundversorgende Praxen, die sprechende Medizin ausüben, bis zu neun Prozent ihres Honorars verlieren und nicht wie versprochen mehr Honorar für die sprechen­de Medizin erwirtschaften können“, kritisierten die Delegierten. Auch in diesem Punkt regen sie eine gesetzliche Initiative an. © hil/aerzteblatt.de

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