NewsÄrzteschaftKV Niedersachsen will mehr Geld für IT-Sicherheit in Praxen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

KV Niedersachsen will mehr Geld für IT-Sicherheit in Praxen

Montag, 2. März 2020

/dpa

Hannover – Die Krankenkassen sollen die zusätzlichen Kosten tragen, die bei der Aufrüs­tung von IT-Sicherheitssysteme in Arztpraxen entstehen. Dafür setzt sich die Vertreterver­sammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) ein.

Die Delegierten verlangten am vergangenen Wochenende eine Gesetzesänderung, die Kran­kenkassen verpflichtet, diese zusätzlichen Kosten zu tragen. Die Kassenärztliche Bun­desvereinigung (KBV) und die KVN sollten dies zudem in die Hono­rar­verhandlungen einbringen, forderte die VV. Die Delegierten vertreten die Auffassung „der große Vorteil der Digitalisierung liegt vor allem bei den Patienten und bei den Krankenkassen“.

Anzeige

Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung forderte die KBV zudem auf, zusammen mit der KVN für eine zusätzliche Honorierung der sprechenden Medizin einzutreten. „Die aktuelle Reform des einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) sollte die sprechende Medizin fördern.

Aufgrund der Forderungen der Krankenkassen auf Punktsummenneutralität werden viele, vor allem große, grundversorgende Praxen, die sprechende Medizin ausüben, bis zu neun Prozent ihres Honorars verlieren und nicht wie versprochen mehr Honorar für die sprechen­de Medizin erwirtschaften können“, kritisierten die Delegierten. Auch in diesem Punkt regen sie eine gesetzliche Initiative an. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

3. Juni 2020
Berlin – Die vier Justizminister der Grünen in den Bundesländern bestehen darauf, den Einsatz der geplanten Corona-Warn-App per Gesetz zu regeln. So müsse sichergestellt werden, dass die App lediglich
Grüne Justizminister beharren auf Gesetz für Corona-Warn-App
3. Juni 2020
Berlin – Der Versichertenstammdatendienst (VSDM) der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) ist weiterhin gestört. Die Gematik hat nun ein auf einer eigens eingerichteten Internetseite wichtige Informationen
Gematik richtet Informationsportal zur TI-Störung ein
3. Juni 2020
Osnabrück – Der Erfolg der Corona-Warn-App hängt in Deutschland entscheidend davon ab, dass sich viele Menschen testen lassen und die Ergebnisse schnellstmöglich in das Programm übertragen. Das hat
Corona-Warn-App: Erfolg hängt von Nutzern ab
2. Juni 2020
Berlin – Die Entwickler der Corona-Warn-App des Bundes haben den kompletten Programmcode der mit Spannung erwarteten Anwendung offengelegt. „Über Pfingsten haben wir alle restlichen, noch nicht
Kompletter Programmcode der Corona-Warn-App veröffentlicht
2. Juni 2020
Berlin – Die seit dem 27. Mai bestehende Störung des Ver­sicher­ten­stamm­daten­ab­gleichs in der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) muss von der Gematik zügig behoben werden. Das hat die Kassenärztliche
TI-Störung: Kassenärztliche Bundesvereinigung erwartet schnelle Problemlösung
2. Juni 2020
Rom – Italien startet mit seiner angekündigten Warn-App im Kampf gegen die Coronapandemie. Die Anwendung auf dem Smartphone soll Bürgern einen Hinweis senden, wenn sie sich in der Nähe eines
Coronakrise: Italien startet Warn-App
29. Mai 2020
Berlin – Der Onlineabgleich der Versichertenstammdaten ist in vielen medizinischen Einrichtungen derzeit weiterhin nicht möglich. Die Probleme bestehen seit dem 27. Mai, wie die Gematik jetzt
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER