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Nachsorge-App bei Herztransplantation: Uniklinik Heidelberg zieht positive Zwischenbilanz

Dienstag, 3. März 2020

/imagecore, stock.adobe.com

Heidelberg – Eine neue Smartphone-App ermöglicht es Patienten in Heidelberg, nach einer Herztransplantation auf ihre elektronische Patientenakte zugreifen, Laborwerte zu prüfen, Befunde einzusehen und administrative Unterlagen nachzulesen. Die App wird in der Herztransplantationsambulanz der Klinik im Rahmen eines Pilotprojektes getestet.

„Gerade für Herztransplantationspatienten stellt die App in der Nachsorge eine enorme Erleichterung dar“, erläuterte Michael Kreußer, Oberarzt der Klinik für Kardiologie, Angio­logie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg.

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Eine Besonderheit der App ist, dass sie in die Gesundheits- und Patientenakte (PEPA) am Universitätsklinikum Heidelberg integriert ist. Alle Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sind dabei dem Klinikum zufolge umgesetzt.

„Die einjährige Erprobungsphase lief sehr positiv. Unsere Patienten kennen sich mit ihrer Erkrankung gut aus, es handelt sich häufig um eher junge Patienten, die einen sehr engen Draht zu unserer Klinik pflegen“, sagte Kreußer. Deshalb soll die App nun auch in weite­ren Kliniken als Bestandteil des Angebots ausgerollt werden.

Bei der Erstellung der App haben verschiedene Partner zusammengearbeitet: Zunächst haben Ärzte aus dem Institut für Cardiomyopathien Heidelberg und dem Herztransplan­tationsteam der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie die auszutauschen­den medizinischen Inhalte und andere Anforderungen an die Software definiert.

Die Entwicklung der App erfolgte in der Abteilung Medizinische Informationssysteme (MIS) durch das Team von Oliver Heinze mit einem EXIST Forschungstransfer des Bundes­ministeriums für Wirtschaft und Energie. Die technische Integration erfolgte schließlich durch MIS und das Zentrum für Informations- und Medizintechnik (ZIM) des Universitäts­klinikums Heidelberg. © hil/aerzteblatt.de

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