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Politik

Landesbasisfallwert in Hamburg steigt an

Dienstag, 3. März 2020

/v.poth, stockadobecom

Hamburg – Der Landesbasisfallwert für die Krankenhausvergütung in Hamburg steigt in diesem Jahr auf 3.657 Euro (2019: 3.534,91 Euro). Das haben Krankenkassen und Ham­bur­gische Krankenhausge­sell­schaft mitgeteilt. Sie haben sich damit auf einen Finanzrah­men für Krankenhausbe­hand­lungen für das laufende Jahr verständigt.

Danach stellen die Krankenkassen rund 1,8 Milliarden Euro für die stationäre Behandlung von Patienten in der Hansestadt bereit. Erstmals ab 2020 werden den Krankenhäusern da­rüber hinaus die Kosten für das Pflegepersonal gesondert vergütet.

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Legt man den dafür vorgesehenen Finanzierungsrahmen zugrunde, erhalten die Hambur­ger Kliniken insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro von den Krankenkassen. Das sind rund 100 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Die zusätzlichen Millionen sind zweckgebunden für die Versorgung der Patienten gedacht – für Investitionen in die Krankenhäuser ist weiterhin das Bundesland Hamburg zustän­dig.

Der Landesbasisfallwert ist eine zentrale Rechengröße, mit der die Vergütung von Kran­kenhausleistungen eines Bundeslandes bestimmt wird. Er dient der Berechnung einzelner Fallpauschalen, also dem Betrag, der den Krankenkassen beispielsweise für einen Kaiser­schnitt oder eine Herzoperation in Rechnung gestellt wird.

Der überwiegende Teil der Krankenhausleistungen wird nach diesem System bezahlt. Die Krankenhäuser in der Hansestadt versorgten den aktuellsten Zahlen zufolge 2018 weit über 500.000 Patienten. © may/EB/aerzteblatt.de

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