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Ausland

WHO meldet Entlassung von letzter Ebola-Patientin im Kongo

Dienstag, 3. März 2020

Ebola-Behandlungszentrum in Beni, Kongo /dpa

Johannesburg – Bei der Ebola-Epidemie im Kongo ist nach Auskunft der Weltgesund­heits­­organisation (WHO) die letzte Patientin entlassen worden. Sie war im ostkongole­sischen Beni behandelt worden.

„Die Feier in Beni ist eine gute Nachricht und das Ergebnis außerordentlich harter Arbeit des medizinischen Personals im Kongo“, heißt es in einer heute verbreiteten Erklärung der WHO.

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Allerdings warnt die Organisation zugleich davor, dass damit das Risiko möglicher weite­rer Fälle noch nicht gebannt ist. Ein Ebola-Ausbruch gilt laut WHO erst als vorbei, wenn es 42 Tage lang keinen neuen Fall gegeben hat.

Auf Videos, die die Organisation in den sozialen Medien verbreitete, waren singende und tanzende Pfleger zu sehen, die eine nur als Masiko benannte Frau aus dem Behand­lungs­zentrum führten.

Die Seuche wütet seit Mitte 2018 im Osten des Kongo. Mehr als 3.300 Menschen infizier­ten sich, mehr als 2.200 starben. Zuletzt wurde laut WHO am 17. Februar ein Ebola-Fall in der Provinz Nord-Kivu gemeldet.

Der Kampf gegen Ebola ist besonders schwierig, weil kämpferische Auseinanderset­zun­gen in dem Gebiet den Einsatz des medizinischen Personals immer wieder behindern. © dpa/aerzteblatt.de

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