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Ausland

Mehr Sterbehilfefälle in Belgien registriert

Dienstag, 3. März 2020

/dpa

Brüssel – Immer mehr Patienten bitten in Belgien um Sterbehilfe. Die zuständige Kom­mis­sion verzeichnete im vergangenen Jahr eine Zunahme um 12,5 Prozent auf 2.655 Fälle, wie die Gesundheitsverwaltung heute in Brüssel mitteilte.

Meist hatten die Patienten demnach eine Krebserkrankung oder litten an einer Kombina­tion verschiedener schwerer und unheilbarer Erkrankungen. In 83,1 Prozent der Fälle er­warteten die Ärzte einen baldigen Tod der Patienten. Letztere waren in der terminalen Phase ihrer Er­krankung.

Weiter hieß es, vor allem Patienten im Alter zwischen 60 und 89 Jahren nahmen Sterbe­hilfe in Anspruch. Sie machten 76,3 Prozent der Betroffenen aus. Der Anteil der Frauen war den Angaben zufolge etwas höher als jener der Männer.

Sterbehilfe ist in Belgien seit 2002 unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Unter ande­rem müssen die Patienten handlungsfähig, ständig leidend und in einem medizi­nisch aus­sichtslosen Zustand sein. In einem Fall wurde die Sterbehilfe 2019 einem minderjährigen Patienten zuteil. © dpa/aerzteblatt.de

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