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Finanzministerin will Streiks am Uniklinikum Schleswig-Holstein verhindern

Mittwoch, 4. März 2020

/picture alliance, Carsten Rehder

Kiel – Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold will die ab dem kommen­den Montag drohenden Streiks am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ver­hindern.

„Wir nutzen diese Woche intensiv, um eine gute Lösung zu finden“, sagte die Grünen-Po­liti­kerin. Laut Gewerkschaft Verdi hatten sich bei einer Urabstimmung am UKSH in Kiel und Lübeck mehr als 97 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für einen unbefristeten Arbeits­kampf ausgesprochen.

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Gibt es keine Einigung zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft, könnte es bereits ab Mon­­tag Streiks geben. Allerdings hat Verdi angekündigt, im Fall einer weiteren Ausbrei­tung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein einen Streik auszusetzen.

„Eine Einigung im Sinne der Beschäftigten ist besser als ein unbefristeter Streik“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Steffen Kühhirt gestern.

Verdi verlangt eine Entlastung der Beschäftigten durch mehr Personal und Freizeitausgleich. Das Klinikum bot bisher an, für die Pflege 182 Mitarbeiter mehr einzustellen. Verdi verlangt 420 Beschäftigte mehr, um eine angemessene Pflege zu gewährleisten. Nach Angaben des UKSH sind im Klinikum in Kiel und Lübeck rund 3.300 Pflegekräfte beschäftigt. © dpa/aerzteblatt.de

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