NewsHochschulenUniversitätsklinikum Ulm verpflichtet sich zur Nachhaltigkeit
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Universitätsklinikum Ulm verpflichtet sich zur Nachhaltigkeit

Mittwoch, 4. März 2020

/picture alliance, Christoph Schmidt

Ulm – Das Universitätsklinikum Ulm ist der „WIN-Charta“ beigetreten und schließt sich damit einem Nachhaltigkeitsmanagement-System speziell für kleine und mittlere Un­ternehmen an.

Die WIN-Charta wurde im Mai 2014 ins Leben gerufen und ist eine freiwillige Selbstver­pflichtung zur Nachhaltigkeit. Mehr als 190 Unternehmen in Baden-Württemberg be­kennen sich zu den zwölf Leitsätzen und Zielen nachhaltigen Wirtschaftens.

Anzeige

„Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta bekennen wir uns zu unserer ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung. Zudem identifizieren wir uns mit der Region, in der wir tätig sind“, sagte Udo Kaisers, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvor­sitzender des Universitätsklinikums Ulm.

Die zwölf Leitsätze der WIN-Charta beinhalten Menschen- und Arbeitnehmerrechte, Mit­arbeiterwohlbefinden, Anspruchsgruppen, Ressourcen, Energie und Emission, Produktver­ant­wortung, Unternehmenserfolg und Arbeitsplätze, nachhaltige Innovation, Finanzent­schei­dungen, Anti-Korruption, regionalen Mehrwert und Anreize zum Umdenken.

Jedes Unternehmen legt konkrete nachprüfbare Ziele fest, die sich an den zwölf Leitsät­zen orientieren. So hat das Universitätsklinikum Ulm sich 2020 beispielsweise konkret verpflichtet, Drucker und den Verbrauch von Papier zu reduzieren.

2018 verbrauchte das Uniklinikum 22.565.500 Blatt Blankopapier. Mit Hilfe eines neuen Druckerkonzepts sollen die Anzahl der Drucker von 1.901 auf 1.500 reduziert werden und auch der Papierverbrauch deutlich sinken.

Franz Untersteller (Grüne), Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, begrüßte den Beitritt des Universitätsklinikums Ulm zur WIN-Charta. „Für Unternehmen ist es heutzutage unerlässlich, soziale Verantwortung, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen“, sagte er.

Eine Besonderheit der WIN-Charta ist, dass die Prüfung der Nachhaltigkeitsbericht­erstatt­ung durch die Öffentlichkeit stattfindet. Ein aufwändiges und kostspieliges Prüfungsver­fahren entfällt. Stattdessen müssen die Berichte online veröffentlicht werden. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

27. Mai 2020
Berlin – Weltweit fordern Ärzte gemeinsam mit anderen Gesundheitsberufen die Sicherung der essenziellen Lebensgrundlagen auf dem Planeten. 350 Gesundheitsorganisationen, die nach eigenen Angaben rund
COVID-19 und Klima: Die Krise als Chance begreifen
27. Mai 2020
Gießen – Wissenschaftler des Zentrums für Interstitielle und Seltene Lungenerkrankungen am Universitätsklinikums Gießen und Marburg (Standort Gießen, Medizinische Klinik II) wollen die Diagnostik bei
Europäische Förderung für Lungenforschung in Gießen
26. Mai 2020
Frankfurt/Main – Die Universitätskliniken haben sich nach Worten des neue Medizindekans der Frankfurter Goethe-Universität in der Coronakrise als „Rückgrat des deutschen Gesundheitswesens“ bewiesen.
Medizindekan lobt Arbeit der Uniklinken in der Coronakrise
18. Mai 2020
Hamburg – Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bereitet sich wegen drohender Engpässe bei der Medikamentenversorgung in der Coronakrise auf die Eigenproduktion wichtiger Wirkstoffe vor.
UKE-Apotheke bereitet Herstellung von wichtigen Medikamenten vor
13. Mai 2020
Köln – Für die Forschung an T-Zell Lymphomen und Leukämien erhält eine Arbeitsgruppe um Marco Herling, Universitätsklinik Köln, insgesamt rund eine dreiviertel Million Euro von der Europäischen Union
T-Zell Lymphomen und Leukämien: Förderung für Kölner Forschung
12. Mai 2020
Köln – Wissenschaftler der Uniklinik Köln untersuchen zusammen mit Versorgungsforschern der Technischen Universität Dortmund und der Bergischen Universität Wuppertal die Auswirkungen einer
Elektronische Patientenakte: Auswirkungen auf Abläufe im Krankenhaus untersucht
11. Mai 2020
Berlin − Die Unionsfraktion bremst die Klimaschutzambitionen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aus. Merkel hatte sich kürzlich in ihrer Rede beim Petersberger Klimadialog hinter die
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER