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Uni Bamberg eröffnet Realwelt-Labor für Schmerz- und Demenzforschung

Donnerstag, 5. März 2020

/dpa

Bamberg – Die Universität Bamberg baut an ihrer Fakultät für Wirtschaftsinformatik und angewandte Informatik ein Realwelt-Labor für Schmerz- und Demenzforschung auf. Im Bamberger „Living Lab“ sollen alltägliche Situationen in einer normalen Wohnumgebung mit Ess-, Wohn- und Schlafbereich simuliert werden.

Mit moderner Sensortechnik soll untersucht werden, bei welchen Alltagshandlungen Schmerzen auftreten und wie chronische Schmerzen erkannt werden können. Unter ande­rem messen zwölf Kameras, fünf Mikrofone, ein mit Sensoren ausgestatteter Boden und einige Körpersensoren Gesichtsausdruck, Körperbewegung, Laute sowie vegetative Para­meter wie Herzrate oder Blutdruck der Testperson.

„In Bayern leben derzeit über 240.000 Demenzkranke. In den nächsten 15 Jahren wird ihre Zahl voraussichtlich auf rund 300.000 ansteigen“, betonte Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) anlässlich der Eröffnung. Der Umgang mit Men­schen mit Demenz und ihren Angehörigen sei deshalb ein wichtiges gesellschaftliches Thema.

Im Bamberger „Living Lab“ sollen Forschungs- und Entwicklungsprojekte gemeinsam mit Unternehmen, gemeinnützigen Einrichtungen und Behörden und erfolgen. Die Universität Bamberg kooperiert dazu im Rahmen der sogenannten Technologie Allianz Oberfranken (TAO) mit anderen Hochschulen der Region. © hil/aerzteblatt.de

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