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Fusion zwischen Arzneimittel­verbänden geplatzt

Donnerstag, 5. März 2020

/dpa

Berlin – Die geplante Fusion zwischen dem Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) und dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) ist überraschend geplatzt.

Die Gespräche würden nicht fortgesetzt, teilten beide Seiten heute mit. Im Sommer 2020 sollten die Mitglieder beziehungsweise Delegierten eigentlich über den Zusammen­schluss ab­stimmen.

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Als Grund erklärten BAH und BPI, die Vorstellungen seien in Bezug auf eine gemein­sa­me Aufstellung nicht in Einklang zu bringen gewesen. Man wolle in Zukunft aber wei­te­rhin „vertrauensvoll zusammenarbeiten“.

Noch im Dezember des vergangenen Jahres hieß es, man wolle sich mit der Fusion besser auf die gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforde­run­gen der Zukunft ein­stellen.

Insgesamt steige das Tempo der gesundheitspolitischen Gesetzgebung sowohl in Europa als auch in Deutschland, erklärte der BPI damals. Als Beispiel nannte er unter anderem die Debatte um Lieferengpässe bei Arzneimitteln. © may/aerzteblatt.de

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