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Ärzteschaft

In Sachsen arbeiten wieder mehr Ärzte

Donnerstag, 5. März 2020

/thodonal, stock.adobe.com

Dresden – In Sachsen gibt es wieder mehr berufstätige Ärzte. Deren Zahl stieg Ende 2019 um 336 auf rund 18.200, teilte die Sächsische Lan­des­ärz­te­kam­mer heute mit.

Präsident Erik Bodendieck führte den Anstieg auch auf verschiedene Fördermaßnahmen zurück. „Dennoch gibt es weiterhin einen Ärztebedarf.“ Für junge Ärzte gebe es im Frei­staat gute Perspektiven im ambulanten Bereich, aber auch mit einer eigenen Nieder­lassung.

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Nach wie vor bevorzugten allerdings viele Ärzte eine Anstellung. Laut Ärztekammer gab es vor zehn Jahren in Sachsen noch gut 5.600 Ärzte mit eigener Praxis. Bis Ende 2019 sank deren Zahl auf 5.129.

Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der in einer Niederlassung angestellten Mediziner auf rund 1.800 mehr als verdoppelt. „Bedenklich ist diese Entwicklung vor allem für Praxen im ländlichen Raum“, so Bodendieck.

Auch die Zahl der Ärzte aus dem Ausland nimmt zu. Knapp 2.700 Mediziner aus etwa 100 Nationen praktizieren mittlerweile in Sachsen. Die meisten kommen aus Tschechien, der Slowakei, Polen und Rumänien.

Die Zahl syrischer Kollegen hat sich seit 2014 sogar mehr als verfünffacht – auf knapp 300. Ohne die Unterstützung ausländischen Ärzte könnten manche Stationen nur eingeschränkt arbeiten oder müssten ganz geschlossen werden, sagte Bodendieck. © dpa/aerzteblatt.de

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