NewsHochschulenErmittlungen in Heidelberger Bluttest-Affäre eingestellt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Ermittlungen in Heidelberger Bluttest-Affäre eingestellt

Donnerstag, 12. März 2020

/picture alliance

Heidelberg/Mannheim – Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen der Heidelberger Bluttest-Affäre sind eingestellt worden.

Das Verfahren gegen fünf Beschul­digte im Zusammenhang mit einem vom Leiter der Unifrauenklinik, Christof Sohn, Anfang 2019 vorgestellten Bluttest für Brustkrebs sei am 3. März beendet worden, teilte die Anklagebehörde heute mit.

Anzeige

Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) hatte im April 2019 Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Es gebe Anzeichen eines unlauteren Vorgehens bei der Entwicklung und Ankündigung des potenziellen Bluttests zur Brustkrebsdiagnostik.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, auch die Untersuchungen zur für die Vermarktung des Tests zuständigen Uni-Ausgründung Heiscreen hätten keine Hinweise auf Straftaten ergeben.

Indizien für den Verdacht der Marktmanipulation durch die Pressekampagne in Deutschland lägen nach den Ermittlungen nicht vor. Die Namen der Beschuldigten nannte die Behörde mit Hinweis auf deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung nicht. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER