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Elektronischer Arztausweis kann wieder per Kammer­Ident-Verfahren beantragt werden

Freitag, 13. März 2020

/juli_lenets, stockadobecom
Nachdem der Chaos Computer Club (CCC) Ende letzten Jahres massive Sicherheitslücken in der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) aufgedeckt hatte, waren die Identifizierungsverfahren BankIdent und KammerIdent mit sofortiger Wirkung ausgesetzt worden. Dem CCC war es zuvor gelungen, sich per BankIdent-Verfahren mithilfe einer fremden Identität einen elektronischen Heilberufeausweis (eHBA) zu beschaffen. Damit hätten sie problemlos auf TI-Anwendungen und die elektronische Patientenakten zugreifen können.

Die für den Aufbau und Sicherheit der TI verantwortliche Betreibergesellschaft Gematik hatte die Schwachstellen in den Antrags- und Ausgabeprozessen der Karten als nicht hinnehmbar bezeichnet und die Beantragung und Ausgabe der Praxisausweise zunächst vollständig gestoppt.

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Elektronische Praxisausweise können bereits seit Ende Januar wieder bestellt werden, ab sofort auch wieder mittels Identifizierung per KammerIdent. „Wir freuen uns, dass damit neben dem PostIdent-Verfahren nun wieder ein weiteres Identifizierungsverfahren zur Verfügung steht“, so Erik Bodendieck, BÄK-Vorsitzender des Ausschuss Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung.

Das KammerIdent-Verfahren wird von einem Teil der Ärztekammern als Identifizierungs­variante angeboten. Antragstellende Ärzte können sich auf dem Internetauftritt ihrer Kammer informieren, ob diese das Verfahren anbietet. © hil/sb/aerzteblatt.de

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