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Ärzte besorgt wegen Personallage in Kliniken

Sonntag, 15. März 2020

/sudok1, stock.adobe.com

Berlin – Angesichts eines längerfristigen Kampfes gegen die Coronavirus-Epidemie weisen Ärztefunktionäre auf eine drohende Knappheit von Mitarbeitern in Krankenhäusern hin. „Was uns mehr Sorgen macht als die apparative Ausstattung, ist das Personal“, sagte Michael Pfeifer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).

Die Ressource Mensch in den Intensivstationen sei knapp. Personal, das nicht intensiv­medizinisch ausgebildet sei, müsse frühzeitig geschult werden, damit es in Krisensitua­tionen zusätzlich eingesetzt werden könne.

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Uwe Janssens, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), stellte in diesem Zusammenhang Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts infrage. Demnach soll Personal, das engen ungeschützten Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, in häusliche Quarantäne gehen.

Dies sei „schlichtweg nicht praktikabel“, wenn man das Gesundheitssystem nicht zum Einsturz bringen wolle, sagte Janssens. Die Mitarbeiter in den betroffenen Krankenhäusern stünden zudem unter hohem psychologischen Druck.

Zusätzlich zu einer großen Arbeitsbelastung hätten viele Angst, selbst zu erkranken oder andere unbewusst mit dem Virus zu infizieren. © dpa/aerzteblatt.de

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