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Krankenkassen schließen bundesweit Geschäftsstellen

Dienstag, 17. März 2020

/dpa

Berlin – Viele Krankenkassen schließen wegen der COVID-19-Erkrankungen bundesweit ihre Geschäftsstellen. Darunter sind die Barmer Krankenkasse, die Techniker Krankenkasse (TK), viele IKKen sowie die AOK Bayern. Weitere werden folgen.

Bei der Barmer hieß es in einer Mitteilung dazu: „Als große Krankenkasse mit rund neun Millionen Versicherten und 15.000 Mitarbeitern stehen wir in der besonderen Verantwortung, einen Beitrag zum Gesundheitsschutz der Bevöl­kerung zu leisten und die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.“

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Der Kundenservice für die Versicherten der Krankenkassen soll aber bestehen bleiben – per Telefon, via Mail und im Internet gebe es eine „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“, hieß es. bei der Barmer. Die AOK Bayern teilte mit, dass neben Telefon, Post, E-Mail auch über die Online-Geschäftsstelle Versicherte melden könnten. Bei der TK wird geraten, einen persönlichen Termin vorher per Telefon abzusprechen. Ansonsten wird auf die TK-App oder andere Online-Angebote verwiesen.

„Wir schaffen damit die Balance zwischen der notwendigen Aufrechterhaltung unseres Geschäftsbetriebs und unserer persönlichen Verantwortung, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und insbesondere ältere und kranke Menschen zu schützen“, sagt Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern in einer Mitteilung.

Bund und Länder wollen mit drastischen Maßnahmen die Ausbreitung des Coronavirus ausbremsen. Es gehe darum, soziale Kontakte zu verringern. © bee/dpa/aerzteblatt.de

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