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Ärzteschaft

Bislang rund 100.000 Tests auf SARS-CoV-2 im ambulanten Bereich

Dienstag, 17. März 2020

/Lakshmiprasad, stock.adobe.com

Berlin – Die niedergelassenen Ärzte in Deutschland haben bislang rund 100.000 Tests auf SARS-CoV-2 veranlasst. „Die gemeinsame Selbstverwaltung von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Spitzenverband der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV Spitzenverband) hat schon früh die Weichen dafür gestellt, dass in Deutschland getestet werden kann. Zudem erfolgt die Vergütung tatsächlich extrabudgetär“, erklärte der Sprecher der KBV, Roland Stahl, dem Deutschen Ärzteblatt auf Nachfrage.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) etablieren unterdessen zunehmend mobile Diagnosezentren für die Testung, zum Beispiel die KV Nordrhein. „Die Einrichtung entlastet die Praxen und Ambulanzen und deren Personal, da wir Patienten unter geschützten Bedingungen versorgen können“, sagte deren Vorstandsvorsitzender Frank Bergmann.

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Die Diagnosezentren seien aber keine Anlaufstelle für Menschen, die sich aus Eigenini­tiative „mal testen“ lassen wollten.

„Sofern Symptome wie Husten, Fieber und Atemnot vorliegen und es einen physischen Kontakt mit einem bereits Infizierten gegeben hat oder man in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet war, sollte man sich telefonisch an die Hausarztpraxis oder gegebe­nen­falls an die 116117 wenden. Der Arzt entscheidet, ob ein Virustest sinnvoll ist“, informiert die KV.

Eine labordiagnostische Testung sollte vor allem bei Patienten erfolgen, die Symptome zeigen und Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

„Niedergelassene Ärzte veranlassen den Labortest auf SARS-CoV-2 wie gewohnt mit einer Laborüberweisung (Muster 10) bei ihrem Labor. Dieses leitet die Probe weiter an ein Labor für virologische Spezialdiagnostik“, informiert die KBV. © hil/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #94906
ede65
am Mittwoch, 18. März 2020, 11:58

und jetzt?

Hier in der Wetterau haben die die allgemeinen Tests einfach eingestellt! Wie sollen wir da etwas über eine "Pandemie" lernen, die wir zu einer gesellschaftlichen Katastrophe gemacht haben?
Wir müssen wissen ob die Infektion mit dem "neuen" Virus so fatal ist wie kolpotiert wird. das geht nur wenn man mehr testet und dann eine Statistik macht. wieviel Positive waren unter den 100000 und viele sind erkrankt und dann evtl. verstorben. Wie das gemacht wird sollten die Spezailisten doch wissen und verdammt nochmal (politisch) durchsetzten auch gegen Ärztekollegen die offensichtlich falsch handeln und beraten. Wenn die Politiker nicht hören wollen muss man eben an die Öffentlichkeit gehen. Wenn die Presse nicht mitspielt dann eben über Twitter oder andere Medien.
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