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Politik

Rotes Kreuz ruft zu Spenden für ehrenamtliche Helfer auf

Mittwoch, 18. März 2020

/dpa

Berlin/Passau – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ruft zu Spenden für einen Nothilfefonds in der Coronakrise für ehrenamtliche Helfer und Hilfsaktionen auf. Die derzeitige Lage zeige, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft seien, heißt es in einem Bericht der Passauer Neuen Presse heute.

„Die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus sind noch nicht absehbar. Umso wichtiger ist es, dass alles unternommen wird, um mit den Spenden Menschen in dieser schwierigen Situation nach dem Maß der Not zu helfen“, erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

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Das Deutsche Rote Kreuz sei seit Wochen bundesweit im Einsatz, um als nationale Hilfsgesellschaft die Behörden bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen. So habe das DRK 159 China-Rückkehrer betreut. Darüber hinaus seien mehrere mobile Arztpraxen des DRK im Einsatz, um Krankenhäuser und Kliniken zu entlasten. Zudem würden zahlreiche Fiebermessstationen betreut.

„Durch die Spenden für den Corona-Nothilfefonds sollen Ehrenamtliche und wichtige Hilfsaktionen unterstützt werden“, sagte Hasselfeldt. Zahlreiche Freiwillige seien etwa engagiert, um älteren und bedürftigen Menschen zu helfen, Lebensmittel-Bringdienste zu organisieren, Pflegepersonal und Bewohner in Seniorenheimen zu unterstützen und die psychosoziale Betreuung zu übernehmen.

„In diesen außerordentlich schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, dass niemand allein gelassen wird“, sagte die DRK-Präsidentin. Mit bundesweit mehr als 435.000 ehrenamtlichen und rund 175.000 hauptamtlichen Mitarbeitern sei das Deutsche Rote Kreuz gut aufgestellt, um Menschen in Not helfen zu können. © kna/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #775725
wrdammrich
am Freitag, 20. März 2020, 14:24

Spenden für Ehrenamtliche...

.. das hört sich - wenn es vom DRK eingefordert wir - eher so an, als sei das DRK an weiteren Spenden interessiert. Nutzt da wer eine Notsituation aus, um die eigenen Kassen zu füllen? Dass die Träger der Nachbarschaftshilfe dann vom DRK entlohnt werden, ist nicht zu erwarten. Die haben selbst den aktiven Mitgliedern nur allzu häufig die Aufwandsentschädigungen abgeluchst und als "freiwillige Spende" sich selbst einverleibt. Außenstehende Helfer bekamen bestenfalls einen Bon für die Gulaschkanone, falls vorhanden.
Avatar #694970
Raffus
am Mittwoch, 18. März 2020, 22:26

Blutspenden

am 13.3. wurde ein Blutspendetermin der immer stark frequentiert wurde, vom DRK abgesagt. Wie ist das mit dem Aufruf zu vereinbaren ?
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