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Ausland

Dänen sollen sich bei Corona-Verdacht selbst Probe entnehmen können

Donnerstag, 19. März 2020

/PeJo, stock.adobe.com

Kopenhagen − In Dänemark sollen sich Menschen mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion künftig selbst zu Hause eine Probe entnehmen können.

Menschen mit leichten Infektionen der oberen Atemwege sollten nicht zum Arzt gehen, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, sagte Tyra Grove Krause vom Gesundheitsamt SSI gestern. Um dennoch einen besseren Überblick über die Ausbreitung des Virus zu bekommen, wollen die Behörden demnach ab nächster Woche Testkits für zu Hause anbieten.

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Die dänischen Behörden testen derzeit täglich 700 bis 800 Menschen pro Tag auf das neuartige Coronavirus. Da die Zahl der Verdachtsfälle zugenommen hat, beschlossen die Behörden vergangene Woche, nur noch Patienten mit schweren Symptomen zu testen.

Wer nur milde Symptome hat, wird demnach nicht mehr getestet. Dennoch sei es wichtig, „einen Eindruck zu bekommen vom Ausbreitungsgrad bei Menschen, die nur leichte Symptome haben und nicht in ein Krankenhaus eingewiesen werden“, sagte Grove Krause. Die Testkits werden demnach nun an Kliniken im ganzen Land geschickt.

Menschen mit Symptomen können sich an die Kliniken wenden und das Testkit von einem Verwandten abholen lassen. Zu Hause können sie eine Probe entnehmen, die die Klinik dann an ein Labor schickt. Bis Mittwoch wurden in Dänemark 1092 Infektionsfälle und vier Todesfälle gemeldet. © afp/aerzteblatt.de

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