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COVID-19: Bundesärzte­kammer-Präsident ruft Ärzte im Ruhestand und Medizinstudierende zur Mithilfe auf

Freitag, 20. März 2020

/Klaus Reinhardt, Präsident der Bundes­ärzte­kammer

Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), Klaus Reinhardt, hat in einem Videoaufruf Ärzte im Ruhestand und Medizinstudierende um Mithilfe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie gebeten.

„Wir sind über jede helfende Hand dankbar“, sagte der BÄK-Präsident. Er betonte, die Corona-Pandemie sei für das deutsche Gesundheitswesen eine außerordentliche Herausforderung.

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Die Koordination der Hilfsangebote übernehmen laut BÄK die Lan­des­ärz­te­kam­mern. Studierende und Ruheständler, die Aufgaben übernehmen können und wollen, sollten sich dort melden.

Denkbar wären laut dem BÄK-Präsidenten Einsätze bei Beratungshotlines, in Gesundheitsämtern, in Praxen und in Einzelfällen auch in Kliniken.

Reinhardt betonte, der persönliche Schutz der Hilfeleistenden werde gewährleistet sein. Zudem würden auch Haftungsfragen geklärt. „Bitte melden Sie sich bei Ihrer Lan­des­ärz­te­kam­mer, wenn Sie mithelfen möchten“, so der Ärztepräsident. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #822155
MEDI Student
am Mittwoch, 25. März 2020, 17:29

M2 Befreiung!!

M2 Befreiung !!!!!!!! vernünftige Lösung!!! Nach dem ganzen hin und her... wir Mediziner opfern und eh schon auf, das sollte belohnt und nicht bestraft werden.
Avatar #821066
Lauer87
am Montag, 23. März 2020, 17:19

M2 Befreiung

wir können gerne helfen.aber was soll wir tun wenn wir unsere Hände wegen M2 festgebunden ist
Avatar #719593
Morrighan
am Sonntag, 22. März 2020, 20:13

Landesprüfungsämter

Nur wenn die LPAs uns PJlern auch den nötigen Rückhalt geben können wir aktiv werden. Es kann nicht sein, dass wir gezwungen werden an der "Front" mitzuarbeiten, aber bei Quarantäne und bei COVID-19 Erkrankung unsere 30 Tage Fehlzeit hergeben müssen. Das kann dann besonders knapp werden, wenn man z.B. schon krank war oder einen Kranken­haus­auf­enthalt hinter sich hat.
Avatar #820576
Pjdaddy83
am Samstag, 21. März 2020, 19:57

5000 angehende Ärzte warten drauf helfen zu können.

Ich sehe das ähnlich!

Alle die jetzt das PJ im April beenden sollten statt fürs M3 lernen zu müssen sich in der Corona-Krise engagieren können. Bei Durchfallquoten von 0.4% ist das M3 zum Großteil eh nur "pro forma".

Ausserdem bindet man für einen Monat lang eine Menge Oberärzte, die die Prüfungen abhalten müssen uns sicherlich zur jetzigen Zeit andere Sorgen haben.
Avatar #821066
Lauer87
am Samstag, 21. März 2020, 14:00

M2 Befreiung

Bitte denken Sie an Studenten an. wir können nicht unter diese Umstände lernen. wir lernen nicht für Prüfung. Sie können Ausnahme weiße für diese Jahr die M2 Studenten von diese Examen befreien und sofort in das PJ zu senden. Ich verstehe nicht ,warum wird für Sie so schwere eine gute vorteilhafte Entscheidung treffen könnten .Die Studenten brauchen Motivation. Deutschland braucht uns
Deutschland braucht Hilfe ..was bringt M2 wenn wir in dieser Notsituation an statt im kranken haus arbeiten. sitzen wir vor PC für Sinnlose M2 sich vorzubereiten. Jede Student hat während Ihre Studium so viele Klausur geschrieben .
Jetzt verstehen sie warum Deutschland Ärztemangel hat. weil ihr so viel an Bürokratie denken.
Avatar #820738
Doc-in-spe
am Freitag, 20. März 2020, 20:45

5000 neue Ärzte + 5000 PJler stünden sofort bereit (warum keine Bezahlung?)

Machen Sie es wie Italien. Erlassen Sie den M3 Kandidaten das Examen. Es hat sowieso kein Arzt Zeit für die Prüfung und auch keine Nerven. Erlassen Sie den Studenten M2!!! und prüfen Sie etwas ausfühlicher in M2. Sie verschwenden die eignenen Resoourcen. Ebenso sollte es verpflichtend sein das PJ zu bezahlen!!!!
Avatar #811116
FredW
am Freitag, 20. März 2020, 15:26

Von Asien lernen

Was können wir von Asien lernen:

Die Quarantäne-Maßnahmen müssen begrenzte Zielgruppen und Zielgebiete haben,
das haben sie in D derzeit nicht. Darum fehlt in Deutschland die Wirkung der politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Seuche.

Zielgebiete bestimmen: Die derzeitigen Coronavirus-Daten für die Infizierten und Toten müssen mit der Anzahl der Einwohner in den Erfassungsräumen müssen gewichtet werden.
Es ergeben sich dann völlig andere geographische Schwerpunkte der Verbreitung.
Derzeit sind die Angaben pro Nation, pro Bundesland D und Städten irreführend und täuschen stark über die tatsächliche regionale Bedrohungslage. Es gilt auch nicht Staatsgrenzen abzuschotten, sondern ausgewählt und gezielt eine Minderzahl von einzelnen Individuen, Familien, Häusern, Straßen, Orten, Städten oder auch Bundesländern abzugrenzen. Die Hotspots derzeit sind sehr stark regional und lokal begrenzt und gerade nicht national. Teile von Ostdeutschland sind z.B. fast noch gar nicht betroffen.

Zielgruppen bestimmen:
Es gilt auch nicht die Gesamtbevölkerung in Quarantäne zu nehmen, sondern ausschließlich die gefährdeten Zielgruppen, also etwa ein Fünftel der Bevölkerung. Dies sind die „Alten, Kranken und Schwachen“. Das ist schwierig, jedoch machbar.
Gerade die arbeitende Bevölkerung muss erfreulicherweise nicht in Quarantäne genommen werden, weil es hier nur eine geringe Zahl an schweren Verläufen der Krankheit gibt. Genutzt wird so schon sehr kurzfristig eine „Herden-Immunität“, weil die übrige Bevölkerung die Seuche unbeschadet durchleben kann, so werden auch die in Quarantäne Genommenen langfristig geschützt sein.

Ausblick:
Tatsächlich liegt Deutschland heute mit GB und NL an der Weltspitze der Verbreitungsgeschwindigkeit, diese liegt 4-mal so hoch wie zum Beispiel in Italien, berechnet für alle Nationen der Welt und die letzten 10 Tage, Daten-Quelle Johns Hopkins Corona Virus Dashboard. Vorbildliche Zahlen ihrer Erfolge liefern bekanntlich die asiatischen Länder wie Korea und Singapur. Quarantäne muss also wie dort lokal gezielt und begrenzt und hermetisch sein und leider auch nicht freiwillig, wenn man den Ausbruch der Seuche erfolgreich ersticken oder wenigstens die Ausbreitung wirksam verlangsamen will.

Irrwege:
Die jetzt in Deutschland angedachten Maßnahmen hingegen, die die ganze Bevölkerung in Quarantäne erfassen wollen, würden oder werden zum wirtschaftlichen Kollaps der Produktion und noch viel kritischer zu dem Zusammenbruch der öffentlichen Versorgung führen. In der Folge wird auch die medizinische Versorgung massiv leiden und vermutlich kollabieren. Ergebnis von Prognosen aus Ökonomie, Statistik mit Hilfe angewandter Mathematik.
LNS

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