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Ärzteschaft

Zahnärzte sagen Versorgung trotz Virus-Ausbreitung zu

Freitag, 20. März 2020

/akira_photo, stockadobecom

Berlin − Deutschlands Zahnärzte wollen die Versorgung der Patienten auch bei einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus sicherstellen. Patienten, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben und solche, die unter häuslicher Quarantäne stehen, würden über ein bundesweites Klinik-Netz behandelt, teilten die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) heute in Berlin mit.

Dabei handele es ich um Uni-Zahnkliniken, Kliniken mit Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie oder mit zahnmedizinischem Fachbereich. Mit den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder (KZVen) sei ein Maßnahmenpaket geschnürt worden.

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KZBV-Chef Wolfgang Eßer sagte, Patienten mit Symptomen einer akuten Erkrankung der Atemwege sollten sich − soweit kein akuter Notfall vorliege − erst nach Abklingen der Erkrankung um einen Behandlungstermin bemühen.

Infizierte oder unter Quarantäne gestellte Patienten, die unter Zahnschmerzen oder einem akuten zahnärztlichen Notfall leiden, sollen sich zunächst mit ihrem Hauszahn­arzt oder speziellen Hotlines bei den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder oder den Landeszahnärztekammern in Verbindung setzen. Diese würden dann die notfallmäßige Behandlung veranlassen.

Vor einer Behandlung im Normalfall sollten Patienten noch einmal mit ihrer Zahnarztpraxis abklären, ob der geplante Termin tatsächlich wahrgenommen werden soll, hieß es auch. © dpa/aerzteblatt.de

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