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Politik

Deutsche fühlen sich über Corona-Pandemie gut informiert

Montag, 23. März 2020

/Sven Bähren, stock.adobe.com

Berlin – Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich über COVID-19 gut informiert. Das zeigt eine Online-Befragung von 1.200 Personen zwischen 18 und 65 Jahren zum Coronavirus im Auftrag der Barmer Kran­ken­ver­siche­rung.

„59 Prozent der Befragten fühlen sich laut der Umfrage voll und ganz beziehungsweise weitestgehend über die Regeln zur Vermeidung von Ansteckungen informiert. Das ist gut so. Allerdings gilt es, auch die anderen Menschen abzuholen. Alle sollten über dieses Wissen verfügen, um sich entsprechend präventiv zu verhalten, damit die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kasse, Christoph Straub.

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Zwölf Prozent der Befragten fühlten sich „eher nicht“ oder „gar nicht“ informiert. Ein Anteil von drei Prozent wusste es nicht einzuschätzen. 47 Prozent fühlten sich weitgehend oder sehr gut über Verhaltensweisen im Notfall informiert.

55 Prozent der Bevölkerung vertraten die Meinung, dass ihr Vertrauen in das Gesund­heits­system bislang nicht abgenommen hat. Allerdings stimmten 22 Prozent der Befragten vollkommen oder weitgehend der Aussage zu, ihr Vertrauen in das Gesundheitssystem habe aufgrund des Coronavirus abgenommen.

Um Gewissheit über die aktuelle Situation zu erlangen, wünschten sich 20 Prozent der Befragten gern einen Coronatest auch ohne einen konkreten Verdacht auf Corona zu haben. Angst um ihren Arbeitsplatz hatten laut der Befragung nur zwölf Prozent der Befragten.

Die Autoren der Umfrage weisen daraufhin, dass die Befragung zwischen dem 9. und 13. März stattgefunden hat. Ziel sei gewesen, die aktuelle Stimmungslage zur Coronakrise einzufangen und einen Eindruck der Ängste und Sorgen in der Bevölkerung zu bekommen.

„Sie sind aufgrund der dynamischen Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Virus, Schutzmaßnahmen, und Einschränkungen des öffentlichen Lebens und des Alltags nur eine Momentaufnahme und können sich innerhalb kürzester Zeit wieder ändern“, so die Autoren. © hil/aerzteblatt.de

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