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Ausland

Coronakrise: Iran will nun doch kein Team der Ärzte ohne Grenzen

Dienstag, 24. März 2020

Iran, Tehran − Der iranische Präsident Hassan Ruhani (l) nimmt an einer Videokonferenz über die Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus teil. /picture alliance, Iranian Presidency

Teheran − Obwohl vom iranischen Außenministerium bewilligt und von der Botschaft in Paris angekündigt, will der Iran angeblich nun doch kein Team der Ärzte ohne Grenzen (MSF) Team im Land.

„Wir bedanken uns bei MSF, aber derzeit besteht kein Bedarf für solch eine ausländische Mini-Klinik“, twitterte Aliresa Wahabsadeh, Berater und Medienbeauf­tragter im iranischen Ge­sund­heits­mi­nis­terium, heute. Der Iran werde mit Hilfe der Armee die mobilen Krankenhäuser für Coronavirus-Infizierte selbst errichten, so der Berater.

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MSF hatte ein Team von neun Experten nach Isfahan in Zentraliran geschickt und wollte in der besonders hart von der Coronakrise betroffenen Provinz eine Mini-Klinik mit 50 Betten errichten. Auch die staatliche Nachrichtenagentur Irna zeigte sich verwundert, dass das Ge­sund­heits­mi­nis­terium die dringend benötigte medizinische Hilfe von MSF plötzlich ablehnte.

Die Coronakrise hat den Iran besonders hart getroffen. Die Zahl der registrierten Infizierten stieg nach jüngsten Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums auf mehr als 23.000, die der Toten auf über 1.800. © dpa/aerzteblatt.de

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