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Hilfsorganisationen geben Tipps für Familien in Isolation

Mittwoch, 25. März 2020

/famveldman, stock.adobe.com

Köln/München − Wegen der Corona-Pandemie bleiben in Deutschland bundesweit Schulen, Kindergärten und Spielplätze geschlossen. Auch Familien mit Kindern werden aufgefordert, das Haus möglichst nicht zu verlassen. Um dem Familienstress vorzubeugen, der daraus entstehen kann, wenn sich Eltern zusammen mit Kindern den ganzen Tag Zuhause aufhalten müssen, geben Hilfsorganisationen einige Hinweise.

Laut SOS-Kinderdörfer müssen in der aktuellen Situation auch mal feste Hausregeln gebrochen werden. Da sich die ganze Familie einschränken müsse, „darf es in manchen Bereichen ruhig etwas lockerer zugehen“, teilte das Hilfswerk heute in München mit. Das gelte beispielsweise dann, wenn die Kinder abends mal länger als sonst vor dem Fernseher säßen „oder Zähneputzen und Naschen in der falschen Reihenfolge ablaufen.“

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Das Wichtigste ist allerdings, offen aufeinander zuzugehen und miteinander zu reden, wie es hieß. „Frust in sich hineinzufressen vergrößert die Spannung und kann später einen unkontrollierten Ausbruch auslösen“, erklärte SOS-Kinderdörfer.

Streitigkeiten mit dem Nachwuchs sollten konstruktiv geführt werden und in einer bewussten Versöhnung enden. „Danach tut es gut, gemeinsam etwas zu machen, das allen Spaß bringt − etwa das Lieblingsspiel Ihres Kindes zu spielen oder sich bei einem lustigen Film auf der Couch zusammen zu kuscheln.“

Zu einem geregelten Tagesablauf, gerade während der Krise, raten die Malteser. Das tägliche Aufstehen und die Mahlzeiten sollten immer zur selben Zeit erfolgen, erklärte das Hilfswerk in Köln. „Das ist besonders für Kinder wichtig.“

Laut Maltesern ist es besonders wichtig, auch Zuhause weiterhin aktiv zu bleiben. Dazu zählten Freizeitaktivitäten wie Nähen und Zeichnen ebenso wie ehrenamtliches Enga­gement, das teilweise auch über das Telefon erledigt werden könne. Daneben baue Sport auch Aggressionen und mache ausgeglichener. „Das kommt auch dem Familienfrieden zugute“, so das Hilfswerk.

Zudem weisen die Malteser darauf hin, dass eine gute Informationslage in der Pandemie helfen kann, belastenden Gedanken vorzubeugen. „Wer gut Bescheid weiß, stellt Sicherheit in einer Situation her, wo Ängste und Sorgen nachvollziehbar und normal sind.“ © kna/aerzteblatt.de

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