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Deutschland hat im internationalen Vergleich eine hohe Arztdichte

Dienstag, 24. März 2020

/Gorodenkoff, stock.adobe.com

Wiesbaden − Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über eine hohe Versorgungs­dichte mit Ärzten. Das zeigen Zahlen aus den Jahren 2017 und 2018, die das Statistische Bundesamt heute vorlegte. Im Jahr 2018 waren demnach knapp 360.000 Ärzte im direkten Patientenkontakt tätig. Dies waren 4,3 Ärzte je 1000 Einwohner. Deutschland weise damit „eine überdurchschnittlich hohe ärztliche Versorgungsdichte“ auf.

Laut der Behörde liegen für das Jahr 2018 nur für einzelne Industrieländer vergleichbare Zahlen vor, in denen die Versorgungsdichte aber oft niedriger liegt. So waren demnach in Großbritannien für die Versorgung von 1.000 Einwohnern durchschnittlich 2,9 Ärzte zuständig, in Frankreich waren es 3,2, in Italien 4,0 und in Norwegen 4,8.

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Im Durchschnitt aller Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) lag die Versorgungsdichte im Jahr 2017 bei 3,5 Ärzten je 1.000 Einwohner.

Deutschland gehörte nach Angaben des Statistischen Bundesamts in dem Jahr mit einem Wert von ebenfalls 4,3 Ärzten gemeinsam mit Österreich (5,2), Norwegen (4,7), Litauen (4,6) und der Schweiz (4,3) zur Gruppe mit der höchsten Arztdichte. © afp/aerzteblatt.de

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