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Umfrage: Zeitumstellung belastet besonders Frauen

Mittwoch, 25. März 2020

/by-studio, stock.adobe.com

Hannover − Die am Wochenende wieder bevorstehende Zeitumstellung geht einer Umfrage zufolge besonders Frauen auf den Nerv. Zwei Drittel von ihnen können dann entweder abends schlechter einschlafen, nachts schlechter durchschlafen oder haben morgens Probleme beim Aufstehen, wie die Krankenkasse KKH heute in Hannover mit Verweis auf eine Forsa-Umfrage mitteilte.

Bei den Männern verspürten nur 42 Prozent solche Effekte. Um sich auf den neuen Rhythmus einzustellen, ließen es 42 Prozent der Umfrageteilnehmer im Osten und 36 Prozent der Befragten im Westen langsam angehen und probierten, ihre Schlafens- und Essenszeiten nach und nach anzupassen.

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Ab Sonntag gilt wieder die Sommerzeit. Die Uhren werden dafür in der Nacht von Samstag auf Sonntag um eine Stunde vorgestellt. Bis 2021 plant die Europäische Union eine dauerhafte Abschaffung der Zeitumstellung. Bei einer Umfrage 2018 hatten sich 80 Prozent der Teilnehmer für einen solchen Schritt ausgesprochen. Noch aber fehlt eine gemeinsame Position der EU-Staaten.

Generell hätten zwei Drittel der Bundesbürger nach der Zeitumstellung morgens Probleme mit dem Aufstehen, hieß es. Jeder fünfte sei tagsüber gereizt oder müde. Jeder siebte schlafe abends schlechter ein. Deshalb seien auch die meisten von ihnen für eine Abschaffung der Umstellungen auf Sommer- beziehungsweise Winterzeit, so die KKH.

70 Prozent der Menschen im Osten, die deshalb mit Schlafproblemen kämpfen, erwarteten dadurch einen positiven Effekt für die Gesundheit, im Westen 77 Prozent. © kna/aerzteblatt.de

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