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Vermischtes

Neue Kurzinformation zu medizinischem Cannabis erschienen

Donnerstag, 26. März 2020

/dpa

Berlin – Das aktuelle Wissen über die medizinischen Wirkungen von Cannabis sowie mög­liche Risiken stellt eine kürzlich veröffentlichte Kurzinformation für Patienten zu­sammen. Auch nötige Schritte, um ein ärztliches Rezept für Cannabis zu bekommen, werden erläutert.

Das doppelseitige Dokument wurde vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärzte­kammer erstellt.

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Seit 2017 können Betroffene sich die Kosten für eine Cannabistherapie von der Kranken­kasse erstatten lassen. Voraussetzung ist laut Infoblatt, dass es sich um eine schwere Erkrankung handelt und dass keine anerkannte medizinische Behandlung zur Verfügung steht beziehungsweise nach ärztlicher Einschätzung möglich ist.

Die Therapie sollte außerdem eine Aussicht auf Besserung geben. Diese Einschätzung muss vom behandelnden Arzt getroffen werden.

Beschwerden, bei denen eine Cannabistherapie indiziert sein kann, sind dauerhafte Schmerzen, Muskelkrämpfe bei multipler Sklerose oder Lähmung der Beine, Übelkeit und Erbrechen, beispielsweise als Folge einer Chemotherapie oder ungewollter Gewichts­ver­lust, wie es bei Aids der Fall sein kann.

Die Kurzinformationen gibt weiter Auskunft über die Wirksamkeit von Cannabis und Arten von Mitteln. Darüber hinaus werden Empfehlungen von Fachleuten aufgelistet. Das Dokument steht online bereit. © kk/aerzteblatt.de

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Dennison1988
am Freitag, 27. März 2020, 08:30

Schwierigkeiten ohne Ende

Bei der Einführung des "Cannabis als Medizin Gesetzes" am 10.03.2017 hat der Gesetzgeber ganz bewusst auf festgelegte Indikationen verzichtet, da es Studien zu Cannabis als Medizin einfach in noch nicht in ausreichendem und klaren Umfang gibt bzw. diese teils sehr widersprüchlich sind und Cannabis auch immer sehr individuell wirkt. Gerade deshalb soll es den Ärzten überlassen werden, zu entscheiden wann für ihre Patienten dies die beste Therapie-Alternative darstellt.

Leider sieht das die Krankenkasse anders und folgt lieber der Empfehlung von Menschen die mich nie persönlich kennen gelernt haben, als mehreren Ärzten die mich im Gegensatz dazu sowohl mit Cannabis als Medizin und auch ohne Cannabis als Medizin begleitet haben und mich und dessen Behandlungserfolg persönlich bewerten können und ihn auch persönlich miterleben.

https://www.leafly.de/patientenakte-dennis-30-adhs-nrw/

https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/aachener-streitet-mit-krankenkasse-kkh_aid-42307309


Mir geht es darum, die Krankenkasse davon zu überzeugen das Ärzte die sein sollten die über die Medikamentevergabe am Patienten entscheiden und nicht der MDK, daher erhoffe ich mir mit der Petition öffentlichen Protest und Fürsprecher zu Gewinnen.

👇💪
http://chng.it/GpSNWPFk

Eine  Krankenkasse  muss  zudem  auch  immer  im  Sinne  der  Gemeinschaft  unter  dem  Prinzip  des Wirtschaftlichkeitsfaktors  agieren.  Das  die  Kosten  für  die  AOK dabei  auf  Dauer  wesentlich  höher ausfallen  werden  als  bei  einer  deutlich  günstigeren  aber  erfolgreichen  Therapie,  ist  für  mich  ebenso absolut  nicht  nachvollziehbar.

Aus  meiner  Sicht  kämpft  die  AOK  hier  für  höhere  Kosten  für  die  Gemeinschaft,  bei  gleichzeitig erwiesenem  fehlendem  Therapieerfolg,  obwohl  eine  deutlich  günstigere  Monotherapie  zur Verfügung  steht,  die  ihre  durchschlagende  Wirkung  bei  praktisch  kaum  vorhandenen Nebenwirkungen  schon  bewiesen  hat.

AOK Facebook Beitrag 👇

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2866277910101535&id=394552180607466


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Dennison1988
am Freitag, 27. März 2020, 08:30

Schwierigkeiten ohne Ende

Bei der Einführung des "Cannabis als Medizin Gesetzes" am 10.03.2017 hat der Gesetzgeber ganz bewusst auf festgelegte Indikationen verzichtet, da es Studien zu Cannabis als Medizin einfach in noch nicht in ausreichendem und klaren Umfang gibt bzw. diese teils sehr widersprüchlich sind und Cannabis auch immer sehr individuell wirkt. Gerade deshalb soll es den Ärzten überlassen werden, zu entscheiden wann für ihre Patienten dies die beste Therapie-Alternative darstellt.

Leider sieht das die Krankenkasse anders und folgt lieber der Empfehlung von Menschen die mich nie persönlich kennen gelernt haben, als mehreren Ärzten die mich im Gegensatz dazu sowohl mit Cannabis als Medizin und auch ohne Cannabis als Medizin begleitet haben und mich und dessen Behandlungserfolg persönlich bewerten können und ihn auch persönlich miterleben.

https://www.leafly.de/patientenakte-dennis-30-adhs-nrw/

https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/aachener-streitet-mit-krankenkasse-kkh_aid-42307309


Mir geht es darum, die Krankenkasse davon zu überzeugen das Ärzte die sein sollten die über die Medikamentevergabe am Patienten entscheiden und nicht der MDK, daher erhoffe ich mir mit der Petition öffentlichen Protest und Fürsprecher zu Gewinnen.

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http://chng.it/GpSNWPFk

Eine  Krankenkasse  muss  zudem  auch  immer  im  Sinne  der  Gemeinschaft  unter  dem  Prinzip  des Wirtschaftlichkeitsfaktors  agieren.  Das  die  Kosten  für  die  AOK dabei  auf  Dauer  wesentlich  höher ausfallen  werden  als  bei  einer  deutlich  günstigeren  aber  erfolgreichen  Therapie,  ist  für  mich  ebenso absolut  nicht  nachvollziehbar.

Aus  meiner  Sicht  kämpft  die  AOK  hier  für  höhere  Kosten  für  die  Gemeinschaft,  bei  gleichzeitig erwiesenem  fehlendem  Therapieerfolg,  obwohl  eine  deutlich  günstigere  Monotherapie  zur Verfügung  steht,  die  ihre  durchschlagende  Wirkung  bei  praktisch  kaum  vorhandenen Nebenwirkungen  schon  bewiesen  hat.

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