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Deutsches Rotes Kreuz will Ausbau von Katastrophenschutz

Freitag, 27. März 2020

/picture alliance, Stefan Sauer

Augsburg − Als Konsequenz aus der Coronakrise sollte der Katastrophenschutz nach Auffassung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wieder besser ausgerüstet werden. „Die Coronakrise zeigt uns gerade, wie wichtig es ist, sich auf Pandemien, Naturkatastrophen und ähnliche Herausforderungen gut vorzubereiten“, sagte die DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt der Augsburger Allgemeinen. Nach dem Ende des Kalten Kriegs sei der Katastrophenschutz jedoch stark heruntergefahren worden.

Mitte der 1990er-Jahre sei die sogenannte Bundesvorratshaltung mit Feldbetten, Hygie­neartikeln und ähnlichen lebensnotwendigen Gütern aufgelöst worden, sagte Hasselfeldt. Das Deutsche Rote Kreuz kämpfe gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen seit längerem schon für ein Wiedereinrichten solcher Materiallager.

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Zwar stelle der Bund seit diesem Jahr dafür wieder Mittel bereit. „Ich hoffe allerdings, dass wir unter dem Eindruck der jüngsten Ereignisse nun etwas schneller vorankommen, solche Vorräte sind zwingend notwendig“, betonte die DRK-Präsidentin.

Im Haushalt für das laufende Jahr habe der Bund knapp 24 Millionen Euro für ein erstes solches Lager eingeplant. „Damit könnte man im Krisenfall etwa 5.000 Menschen versor­gen“, sagte Hasselfeldt.

Das Rote Kreuz wolle aber an zehn verschiedenen Standorte in Deutschland Lager mit Zelten, Decken, Feldbetten, Medikamenten und Hygieneartikeln für die Versorgung von insgesamt 50.000 Menschen einrichten. Die Standorte dafür seien allerdings noch nicht festgelegt. © afp/aerzteblatt.de

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