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Medizin

Beatmungsplätze: Debatte um Kapazitäten und Alternativen

Montag, 30. März 2020

/picture alliance/dpa
Berlin – In den kommenden Tagen und Wochen ist auch in Deutschland mit einer größe­ren Welle von COVID-19-Infizierten zu rechnen, die einer stationären Behandlung zum Teil auch auf der Intensivstation bedürfen. 6 Fachgesellschaften äußern sich nun über die Zuteilung für den Fall, dass die Behandlungsplätze knapp würden.

Schon zuvor kursierten im Netz wilde Spekulationen über zu geringe Ressourcen, bis hin zu abenteuerlichen Vorwürfen. Etwa über denkbare rassistische Benachteiligungen von Menschen mit Migrationshintergrund, wie die Sprecherin eines Migrantendach­verbandes, Ferda Ataman, in einem Tweet argwöhnte und den Ärzten ein Rassismus­denken unter­stell­te. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin hat dies explizit zurückgewiesen.

Es gibt aber auch die quasi entgegengesetzte Spekulation, welche nicht die Kapazität der Therapieplätze, sondern den Therapiestandard kritisiert. So befürchtet Gunter Frank, nie­dergelassener Arzt in Heidelberg, dass die Intensivmediziner zu früh intubierten und da­durch Patienten eher gefährden würden – es also ein Zuviel an invasiver Beatmung ge­ben könnte.

In einem SWR2-Hörfunkbeitrag stellte der Allgemeinmediziner mehrfach zur Diskussion, ob womöglich die vielen Todesfälle in Italien mit der falschen – viel zu frühen invasiven – Beatmung der COVID-19-Patienten zu tun haben. Es klang fast so, als dürfe man als COVID-19-Patient froh sein, nicht intubiert zu werden. Frank beruft sich dabei auf die kürzlich publizierte „Empfehlung zur Behandlung respiratorischer Komplikationen bei akuter Virusinfektion außerhalb der Intensivstation“ des Verbandes der Pneumologischen Kliniken (VPK).

Das Problem ist eher der Mangel an Personal als an Geräten

Solche Extreme zeigen das breite Spektrum dessen auf, was im Internet kursiert, auch wenn es keine Evidenz dafür gibt. So ist zum Beispiel ein Defizit an Beatmungsgeräten eher unwahrscheinlich. Genährt wird die Befürchtung gleichwohl durch die Verbreitung eines Youtube-Videos, das erklärt, wie man zwei oder mehrere Patienten an ein einziges Beatmungsgerät hängen könnte. Es beruft sich auf eine wissenschaftliche Publikation aus dem Jahr 2006, die die Knappheit an Behandlungsplätzen in manchen Kliniken nach den Anschlägen vom September 2001 zum Thema macht (Neymann et al, 2006).

Tobias Welte, Leiter der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hanno­ver und einer der profiliertesten deutschen Experten für Intensiv- und Infektionsmedizin, klärt über die momentane Situation auf: „Wir haben ausreichend Intensivkapazitäten. Die Limitation für die Versorgung der Patienten ist die Personalkapazität, nicht die Kapazität an Beatmungsgeräten“, betont er auf Nachfrage.

Zudem seien weitere Lieferungen von Hochleistungsbeatmungsgeräten von der Bundes­re­gierung angekündigt und würden in den nächsten Wochen realisiert. Derzeit könne noch jeder Patient eine medizinisch optimale Versorgung bekommen, hält der Chefarzt fest: „Noch immer haben wir ausreichend Intensivkapazitäten und sind weit von einer Situation wie in Italien oder Spanien entfernt.“

Bisher stellen die Kliniken in Deutschland über 28.000 Intensivbetten, fast 34 pro 100.000 Einwohner zur Verfügung, damit sind dies die höchsten Kapazitäten in Europa (Stand 24.03.2020). Italien hat im Vergleich dazu nur 40 % dieser Menge, Holland sogar weniger als 25 %. Von den Kliniken mit Betten für vollständige intensivmedizinische Behandlungen inklusive invasiver Beatmung meldeten 77-79 % in den vergangenen Tagen ausreichende Kapazitäten.

Praktikable Lösungsansätze

Auch die öffentlich diskutierten Befürchtungen, Beatmungsgeräte würden knapp werden oder könnten falsch verteilt werden, sind geeignet, Panik zu schüren. Allerdings werden längst Auswege gesucht und es gibt offenbar praktikable Lösungsansätze, um die Zahl der Beatmungskapazitäten noch einmal erheblich erhöhen zu können.

Während einige Kliniken darüber nachdenken, ihre Narkosebeatmungsmaschinen umzu­rüs­ten, berichtet Martin Groß, Chefarzt Klinik für Neurologische Intensivmedizin und Früh­rehabilitation am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg von der vergleichsweise ein­fachen Rekrutierung von Beatmungsgeräten: „Uns ist es an unserem Krankenhaus ge­lungen, ad hoc eine Intensivlogistik für 10 weitere Beatmungsbetten aufzubauen, in­dem Klinikversionen von Heimrespiratoren eingesetzt wurden.“

Es gebe sehr viele Geräte dieser Art, die nicht genutzt würden, sagte Groß dem Deutschen Ärzteblatt, etwa bei den Betreibern von Heimpflegeplätzen. Etliche davon seien sehr einfach in eine Klinikversion umzumünzen.

Heimrespiratoren in der Klinik­ver­sion können helfen

„Wir gehen davon aus, dass mittels der Verwendung von Heimrespiratoren in der Klinik­ver­sion oder auch der Heimversion ein entscheidender Flaschenhals in der Intensivme­di­zin in Bezug auf COVID-19 deutlich erweitert werden kann“, erklärte der Beatmungs­ex­per­te. Sie eigneten sich sowohl für die nicht-invasive Beatmung wie auch – unter be­stimmten Bedingungen und Anpassungsmaßnahmen – für eine Intubationsbeatmung.

Wann invasiv beatmet werden muss, ist weniger umstritten, als die jüngst in den Medien geäußerten Zweifel vermuten lassen. Welte verweist auf die vor einer Woche von der DGIIN herausgegebenen, eindeutigen Empfehlungen für die Intensivtherapie von COVID-19-Patienten (Kluge et al. 2020).

Bei respiratorisch insuffizienten Patienten kann zunächst über nicht invasive Methoden versucht werden, die respiratorische Situation zu stabilisieren. „Wenn das – bei strengen Abbruchkriterien – nicht gelingt müssen die Patienten intubiert und beatmet werden“, stellt Welte fest. Dem widersprechen die Empfehlungen des Verbandes der Pneumolo­gi­schen Kliniken auch nicht, denn auch sie halten fest, dass die Verlegung auf eine Inten­siv­station vom Einzelfall abhängig gemacht werden sollte.

Markus Heim, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin Klinikum rechts der Isar der TU München (TUM), hält es zudem für wichtig, zu differenzieren: „Nicht jeder Patient, der eine intensivmedizinische Überwachung benötigt, benötigt auch eine Intubation und nicht jeder, der über eine Maske Sauerstoff erhält, muss auf die In­ten­sivstation“. Dass eine zu frühe Intubation den Alveolen auch schaden könnte, wie jetzt Kritiker anführen, sei letztlich trivial, „zu früh soll man ohnehin nie intubieren“, so der Intensivmediziner.

Zwischenstufen der Beatmung, deren Nutzen unterschiedlich bewertet werden

Zwischen einer einfachen Hilfe wie Sauerstoffgabe über eine Brille und einem intratra­chealen Tubus, gibt es gleichwohl Zwischenstufen, deren Nutzen von Experten unter­schied­lich bewertet wird. „Wir wissen zwar, dass zum Beispiel eine High-Flow Beatmung mit einer Maske die Zahl der Intubationen verringern kann“, so Heim, aber „unklar ist, ob dadurch die Sterblichkeit gesenkt werden kann – also ob ein echter Nutzen für den Pa­tienten gegeben ist“.

Zudem stammten die bisherigen Daten zu diesen Beatmungsmethoden von Patienten, die an respiratorischen Problemen anderer Genese litten. Man könne das also nicht ohne weiteres auf die durch SARS-CoV2 hervorgerufenen Störungen übertragen. Außerdem sind die Masken bei dieser Form der nicht-invasiven Beatmung nicht vollständig dicht und es besteht die Befürchtung, dass dadurch mehr Viren in die Umgebung gelangen.

„Wenn dann das Personal vermehrt infiziert würde und ausfiele, würde dies die Personal­knappheit – das eigentliche Nadelöhr der Intensivpflegeplätze – nur weiter verschärfen“, so Heim. Wer also argumentiere, die nicht-invasive Beatmung schütze wertvolle Ressour­cen, müsse bedenken, dass nicht die Zahl der Geräte nach derzeitigem Kenntnisstand der limitierende Faktor sind, sondern die Pflegekräfte, die an ihnen arbeiten.

Welte warnt ebenfalls nachdrücklich vor Fehlreaktionen. „Noch immer kann hier jeder Patient eine medizinisch optimale Versorgung bekommen“, so der Pneumologe. „Das kann sich ändern, dann muss man neu diskutieren. Jetzt aber Werbung für 50 Jahre alte Beat­mungsmethoden zu machen, die den heutigen mit Sicherheit unterlegen sind, halte ich für wenig sinnvoll“. Die derzeit außergewöhnliche Situation sollte seiner Ansicht nach nicht dazu verführen, von evidenzbasierter medizinischer Therapie abzuweichen, so­lan­ge das nicht wirklich nötig sei.

Vor diesem Hintergrund sind die inzwischen zahlreichen Bemühungen zu bewerten, die nur bedingt einen Ersatz für Beatmungsplätze darstellen. Ein Forscherteam der Universi­tät Marburg hat im Rahmen des so genannten „Breathing project“ den Vorschlag ge­macht, CPAP-Geräte (Continous Positive Airway Pressure) zu nutzen. Sie werden zur Be­handlung der Schlafapnoe eingesetzt und sind in vielen Privathaushalten vorhanden.

Man könne sie erweitern, erste Prototypen würden am Universitätsklinikum Marburg be­reits eingesetzt und positiv bewertet, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität. Allerdings sind diese Geräte nicht geeignet, Patienten mit starker Dyspnoe zu behandeln, allenfalls zur Überbrückung, zum Beispiel nach einer Erholung der Atemfunktion nach invasiver Beatmung.

Als „last line of defense“ würde man in Marburg auch Ambubeutel (Ambu Bags, Beat­mungs­beutel) einsetzen wollen. Die Beutel müssen allerdings ständig neu komprimiert werden. Für den Fall, dass hierfür nicht genügend Personal zur Verfügung stünde, will man in Marburg mechanische Apparaturen entwickeln, die die Ambubeutel periodisch zusammendrücken.

Dies klingt jedoch eher nach einer historischen Ultima Ratio, die an die Situation er­innert, als man bei Polioepidemien Menschen auf diese Weise beatmet hat. Der Ärztliche Geschäftsführer der Marburger Klinikums, Harald Renz, räumt denn auch ein, dass die Geräte wohl eher in anderen Weltregionen eine echte Erstlinienoption darstellten.

7.000 Patienten in Krankenhäusern

In den Krankenhäusern in Deutschland werden unterdessen momentan rund 7.000 Men­schen mit COVID-19 behandelt. Davon befinden sich rund 1.500 Patienten auf Intensiv­stationen, von denen etwa 1.100 beatmet werden müssen. Das teilte die Deutsche Kran­kenhausgesellschaft (DKG) auf Nachfrage mit.

„Wir haben es geschafft, die so wichtigen Beatmungsplätze im Bereich der Intensivme­dizin von ehemals 20.000 Plätzen auf zwischenzeitlich 30.000 zu steigern“, sagte DKG-Präsident Gerald Gaß.

Die weitere Entwicklung hänge jetzt sehr stark von der Belieferung mit zusätzlichen Be­atmungsgeräten durch die Industrie ab. Die Bundesregierung hatte zur Aufstockung der Kapazitäten in den Krankenhäusern 10.000 neue Beatmungsgeräte bestellt. © mls/dpa/aerzteblatt.de

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H2 Doc
am Freitag, 1. April 2022, 17:57

Wasserstoff Inhalation bei Covid19 Erkrankten

Ein kurzer Ausschnitt des Buches von Prof Dr. Kecheng Xu:
Die Rationalität und Machbarkeit der Wasserstoff- und Sauerstoffinhalation als adjuvante Behandlung von COVD19
Die Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) Pandemie bringt der Menschheit mit ihrer unerbittlichen weltweiten Verbreitung und hohen Morbidität und Mortalität große Katastrophen [Harapan,eta/., 2020]. Da es derzeit kein spezielles antivirales Medikament gibt, das verwendet werden kann, sind die symptomatische Behandlung und Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen, die Verbesserung der Symptome, insbesondere die Linderung von Dyspnoe und die Korrektur der Hypoxämie, zu den ersten Aufgaben in der klinischen Behandlung geworden. Die wissenschaftliche Reaktion auf die Krise war außergewöhnlich, mit einer großen Anzahl von COVID-19-Studien, die auftauchten, um die Pathogenese von COVID-19 und mögliche therapeutische Strategien schnell zu entdecken etal., 2020]. Als Reaktion auf die Forschung, dass Wasserstoff n Dyspnoe und Hypoxie bei Patienten mit Atemwegserkrankungen in den letzten Jahren verbessert, schlugen mein Team und meine chinesischen Kollegen im Kampf gegen COVID-19 in China die Verwendung von "gemischter Wasserstoff-Sauerstoffgas-Inhalation" zur Behandlung von COVlD-19 vor.
Seit Februar 2020 hat ein chinesisches Unternehmen aus Shanghai mit großem Engagement und einem Sinn für soziale Verantwortung Tausende eines neuartigen medizinischen Apparates "Hydrogen und Sauerstoffzerstäuber" (AMS-H-03) kostenlos in das Epidemiegebiet geliefert. Mit großer Unterstützung von Ärzten und Krankenschwestern an vorderster Front wurde eine Art Maschine verwendet, um COVID-19-Patienten, insbesondere solche mit Dyspnoe, mit guten Ergebnissen zu behandeln. Derzeit wurde in China die Inhalation von gemischtem Wasserstoff und Sauerstoffgas als Behandlungsmethode in den Nationalen COVID-19-Diagnose- und Behandlungsplan (7. Ausgabe) aufgenommen und als eine der adjuvanten Behandlungen für schweres COVID-19 aufgenommen.
Bereits 300 v. Chr. Stellten chinesische Philosophen das Konzept der "Harmonie zwischen Mensch und Natur" vor und befürworteten den Menschen in einer hohen Übereinstimmung mit der Natur. Unter den Gasen, die für das menschliche Leben in der Natur von entscheidender Bedeutung sind, ist Sauerstoff seit langem eine der Wichtigsten Methoden der klinischen Ersten Hilfe; Obwohl Wasserstoff seit langem in Ballons und industriellen Kraftstoffen verwendet wird, wurden seine biologischen Auswirkungen lange ignoriert. In den 1970er Jahren verwendeten amerikanische Wissenschaftler eine Mischung aus Hochdruckwasserstoff und Sauerstoff, um experimentellen Hautkrebs erfolgreich zu behandeln [Dole, eta/., 1975]. Zu Beginn dieses Jahrhunderts entdeckten französische Wissenschaftler, dass Wasserstoff die Leberfibrose hemmen kann [Gharib, et al 2001 ]. Aber keine dieser Studien zog Atten auf sich. Erst 2007 berichteten japanische Wissenschaftler, dass die Inhalation von Wasserstoffgas die zerebrale ischämische / Reperfusionsverletzung von Versuchstieren effektiv verbessern kann und dass vorgeschlagene Wasserstoffmoleküle selektiv der Oxidation widerstehen können [Ohsawa, et 2007]. Dies erregte weltweite Aufmerksamkeit. Chinesische Wissenschaftler untersuchten erstmals 2009 die therapeutische Wirkung von Wasserstoff auf neonatale hypoxische isch-sche Mausmodelle [Cai, et a !., 2009]. Bisher gab es mehr als 1300 Forschungsarbeiten zur Wasserstoffbiologie.
Das Team des First Affiliated Hospital der Guangzhou Medical University und des State Key Laboratory of Respiratory Disease, in dem ich arbeite, führte eine klinische Studie zur Wasserstoff- und Sauerstoffinhalation zur Behandlung von Atemwegsstenosen durch und stellte fest, dass Wasserstoff die Resistenz der Trachialstenose effektiv reduzieren und die Inspiratorisationsbemühungen des Patienten reduzieren kann [Zhou, eta!., 2018]. Angesichts der Tatsache, dass die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPP) die häufigste Erkrankung des Atmungssystems ist, beobachteten wir erstmals die Auswirkungen der Inhalation von Wasserstoff und Sauerstoff auf die Verbesserung der Atmungsfunktion und Entzündung in einem Mausmodell der durch Zigarettenrauch induzierten COPD [Liu, etal" 20171- Es folgte die Organisation von 10 Krankenhäusern in China, die randomisierte doppelblinde kontrollierte Studien zur Behandlung akuter Exazerbationen von COPD durchführten. Die Ergebnisse zeigten, dass das Einatmen einer Mischung aus Wasserstoff und Sauerstoff bei der Verbesserung von Symptomen wie Dyspnoe und Hypoxämie besser ist als die einfache Sauerstoffinhalation.
Eine große Anzahl von Studien hat bestätigt, dass die therapeutischen Wirkungen von Wasserstoff auf Krankheiten hauptsächlich in antioxidativen, entzündungshemmenden und anti-apoptose-Wirkungen sowie in den Mitochondrien und dem endoplasmatischen Retikulum, der Regulation der intratraktulären Signalwege und dem Ausgleich der Immunzelle liegen [Iida, eta/.,2016; Tao, et al., 2019]. Unsere Ergebnisse zeigten, dass die Wasserstoffgasinhalation den Alveolarbereich verstärkt und möglicherweise mit den antioxidativen Wirkungen von Wasserstoffgas und der Aktivierung des Nrf2-Signalwegs zusammenhängt [U-Pan.9> #0^2019]. Bei Atemwegserkrankungen spielt Wasserstoff eine besondere Rolle. Nach dem Grahamschen Gesetz ist die Gasdiffusionsrate umgekehrt proportional zur Quadratwurzel der Dichte - Das Verhältnis Wasserstoff zu Sauerstoff in dem von uns verwendeten Mischgas beträgt 2: 1, und sein Molekulargewicht ist viel kleiner als das von Luft und reinem Sauerstoff. Mit Luft pariert, hat das Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch eine geringere Dichte und eine schnellere Diffusionsrate [Glauser,et al., 1969], was den Sauerstoffeintritt in die Alveolen erleichtert und die Sauerstoffsättigung verbessert. Der Mechanismus des oben genannten Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisches zur Verbesserung des Atemwegswiderstands hängt weitgehend davon ab.
Lungenläsionen von COVID-19 stehen in engem Zusammenhang mit dem durch das Virus ausgelösten Entzündungssturm, und Entzündungen und oxidativer Stress fördern sich gegenseitig [Harapan, etal" 2020]. "pathologisch manifestiert sich COVID-19 hauptsächlich als Entzündung und Exsudation in den unteren Atemwegen, einschließlich Bronchien und Alveolen [Wang, al., 2020]. Weitere Studien haben gezeigt, dass mehrere wichtige biologische Prozesse, einschließlich reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), eine entscheidende biologische Rolle bei Entzündungen spielen [Lu, 2020]. Dies deutet darauf hin, dass die Anwendung von Wasserstoff- und Sauerstoffinhalation zur Behandlung dieser Krankheit theoretisch sinnvoll ist. In der Praxis fühlten sich nach klinischen Berichten vieler Krankenhäuser in China in den letzten sechs Monaten fast die Patienten beim Einatmen einer Mischung aus Wasserstoff und Sauerstoff in den letzten sechs Monaten durch verminderten Husten und verbesserter Kurzatmigkeit, und Brustschmerzen und Engegefühl in der Brust wurden ein paar Tage später gelindert. Von März bis Mai 2020 führte das First Affiliated Hospital der Guangzhou Medical University in Zusammenarbeit mit 11 Krankenhäusern in Shanghai, Hubei, Guangdong, Heilongjiang und anderen Provinzen und Städten eine reale Umfrage zur Wirksamkeit der Wasserstoff- und Sauerstoffinhalation bei der Behandlung von COVID-19 durch, und die Ergebnisse bestätigten, dass diese einfache und einfache Methode die Atemwegssymptome schnell verbessern kann. Dyspnoe lindern, Hypoxie verbessern und die Schwere und das Fortschreiten der Erkrankung reduzieren [Guan, et aL, 2020].
Wasserstoffgas ist das leichteste und kleinste Molekül im Erdgas. Normale menschliche Darmbakterien produzieren jeweils 300-400 ml, so dass es genannt wird. physiologisches Gas" [Levin, 1969,1980]. Darüber hinaus kann es aufgrund seiner relativ geringen Reduzierbarkeit selektiv toxisches Hydroxyl (-OH) und Nitrosoperoxid (ONCO-) ohne Zuneigung die signalähnlichen reaktiven Sauerstoffspezies neutralisieren, die für den normalen Stoffwechsel im Körper erforderlich sind, so dass es ein hohes Maß an biologischer Sicherheit aufweist >ano, er al., 2017]. Die aktuelle Ausrüstung, die für die Wasserstoff- und Sauerstoffinhalationstherapie verwendet wird, wurde von der chinesischen ppA als medizinalisches Gerät der Klasse III zugelassen, das äußerst günstige Versionen für den langfristigen Einsatz dieser Therapie für Patienten, insbesondere für die Heimanwendung, bietet.
In letzter Zeit gibt es immer mehr Berichte über die extrapulmonalen Manifestationen und Komplikationen von COVID-19 [Gupta, et al., 2020]. Das Angiotensin-Converting-Enzym 2 (AQE2) Acceptor ist der Hauptmechanismus, durch den das COVID-19-Virus in die Zelle gelangt. Neben der Lunge wird es auch in vielen Geweben außerhalb der Lunge exprimiert, d.h. die umfangreiche Schädigung mehrerer Organe bei schweren DVID-19-Patienten kann mit der Expression von ACE2 zusammenhängen [Vabret, al., 2020]. Berichten zufolge haben bis zu 40% der COVID-19-Patienten verschiedene neurologische Symptome wie Schwindel, Ataxie, Krampfanfälle, Geschmacks- und Geruchsverlust, Sehstörungen und sogar Verwirrung; Herz-, Nieren- und Leberschäden treten ebenfalls häufig auf [Acharya, eta !.,2020]. Die rechtzeitige Prävention und Behandlung dieser extrapulmonalen Symptome und Komplikationen ist ein wichtiger Bestandteil der COVID-i 9-Behandlung.
mehr gerne bei Anfrage unter contact@h2-aqua.org
Avatar #853080
H2 Doc
am Freitag, 9. Juli 2021, 12:18

Browns Gas = Knallgas

Jemand schrieb als Kommentar, dass es an Dummheit noch übertreffen wäre, würde man glauben dass Browns Gas heilende effekte hätte.
zum 1. gibt es unzählige Studien, die ALLE positive Wirkungen nachweisen ueber den Anteil von Browns Gas, nämlich molekularer Wasserstoff,
zum 2. hat eine Studie in der KIT Karlsruhe , die über Prof Dr Anne Ulrich durchgeführt wird und noch andauert, als Zwischenergebnis eine 20-30%ige Steigerung der antientzuendlichen Wirkung von H2 erwiesen.
3. Kann man nachlesen, dass die Energie, 3,8 x höher ist als H und O..(his means that the "ideal" Brown's gas can have 3,8 times more heat than a conventional H2 and O2 flame. In this way a temperature that has a plasma because it is evident that there is a potential atomic energy, even if it does not show in the form of heat.
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Sonntag, 4. April 2021, 11:22

Debatte um Kapazitäten und Alternativen

In der Debatte um Kapazitäten und Alternativen bei den Beatmungsplätzen sollten nicht nur, wie hier in manchen Kommentaren esoterisch-abgedrehte Alternativ-Medizin, sondern auch möglichst alle Ursachen, Auswirkungen und Folgen diskutiert werden.

Mitverantwortlich für die Überfüllung der Intensivstationen (ICU) sind zu einem signifikanten Anteil u. a. regierungsunfähig und amtlich geduldete, juristisch verhätschelte Masken- und AHA-Verweigerer, Quer-Denker(?) und "Covidioten", Corona-Leugner und rechtsgerichtete Verschwörer bzw. ihre multimediale Multiplikatorenwirkung.

Bundes- und Landesregierungen haben bisher verweigert, eindeutig klarzustellen: Jede unnötige SARS-CoV-2-Infektion / COVID-19-Erkrankung ist auf Hygiene- und Präventions-Fehler bzw. klare AHA-Regelverstöße zurückzuführen! Das gesamte Gesundheitspersonal in Klinik und Praxis wurde damit immer wieder bloßgestellt!
https://www.doccheck.com/de/detail/articles/32389-fragen-an-bundes-und-landesregierungen

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #853080
H2 Doc
am Samstag, 3. April 2021, 19:17

Sauerstoff Wasserstoff Inhalatiion

Ein sehr grosser Beitrag gibt es auch hier zu sehen
H2 naturmedizin.. Auf Youtube, ein Verein fuer Wasserstoff Sauerstoff Medizin
Avatar #853080
H2 Doc
am Samstag, 3. April 2021, 19:14

Hydrogen oxygen Wasserstoff Sauerstoff Inhalation

Das ist richtig, einige Aerzte und Therapeuten führen dies hier in Deutschland durch. Der Hauptteil der Aertzte kennen es noch nicht. Derzeit ist ein System schon als Fda zugelassenes H1200 System sehr gefragt. Die a Firma ReCure bietet dies an
Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Dienstag, 31. März 2020, 23:12

Beatmung mit Knallgas?

Was catch-the-day in seinem/ihrem Text verschweigt, ist der Hinweis, dass es sich bei Brown’s Gas um Knallgas handelt:
https://www.psiram.com/de/index.php/HHO
Ob es medizinische Vorteile bietet, kann ich nicht beurteilen, das ist eine Frage außerhalb meines Fachgebiets. Ich persönlich würde aus Gründen des Arbeitsschutzes eine „konventionelle“ Beatmung vorziehen. Wer mit Knallgas experimentieren möchte, sollte sich vorher folgende Gefährdungsbeurteilung durchlesen.
https://www.seilnacht.com/versuche/ris_h2.pdf
Wem der Text zu trocken ist, kann sich auch gern auf youtube unter dem Stichwort Knallgasexplosion auf die Suche begeben.

PS: Wer noch die Kraft hat, eine geballte Ladung Dummheit zu ertragen, sollte auch den Psiram-Artikel zu alternativen Therapievorschlägen gegen Covid-19 lesen:
https://www.psiram.com/de/index.php/Pseudomedizinische_Therapievorschläge_gegen_COVID-19_Infektion
Avatar #711280
P.Peschel
am Dienstag, 31. März 2020, 10:43

Heimbeatmungsgeräte, Noninvasive-/Invasive Modi, gibt es viele auf der Welt auch in Deutschland...

diese sind eine gute Alternative als Therapie vor der Intensivstation siehe Pressekonferenz mit Dr.Voshaar.
https://www.facebook.com/wdrlokalzeitduisburg/videos/1124708497873001/
Danke Dr. Voshaar endlich einmal eine Erklärung das nicht jeder der ins KH kommt eben nicht Intensivpflichtig wird, sondern dass es auch Vorstufen in den Therapien gibt...
Feucht Inhalation, Sauerstoff oder Heimbeatmung für zu Hause... kein Gedanke darüber aber warum nur
Leider wird über häusliche Versorgungen mit Therapien mit eben Feuchtvernebler, O2, NIV (NON INVASIVE VENTILATION) von Corona Patienten wie bei z. B. COPD, ALS etc., überhaupt nicht nachgedacht und damit auch nicht durchgeführt.
Viele dieser benötigten Therapie Geräte sind bei den Leistungserbringern und Krankenkassen vorhanden eingelagert und könnten somit teilweise sofort eingesetzt werden.
Info Link OxyCare: https://www.oxycare-gmbh.de/index/aktuelles/coronavirus-(covid-19).html
Dieses ist dabei sogar ein praktikabler kostengünstiger Weg
Avatar #711280
P.Peschel
am Dienstag, 31. März 2020, 10:39

Wie bei schwerer Grippe oder Bronchitis die Patienten präventiv zu Hause behandeln... kann nur am Telefon u. einer AU nicht funktionieren...

Wie bei schwerer Grippe oder Bronchitis die Patienten präventiv zu Hause behandeln... kann nur am Telefon u. einer AU nicht funktionieren...
Und so unbehandelt eskaliert das ganze bis zur schweren Lungenentzündung, ARDS, Notfallaufnahme im KH, Intensivbehandlung mit Intubation und Beatmung… Und so erfüllt sich dann die selbsterfüllende Prophezeiung mit den RKI Maßnahmen lt. Risiko Szenario aus 12/2012…
TCM Produkte und Hydrogen Sauerstoff haben offensichtlich eine therapeutische Wirkung…
Perspectives of the management of COVID-19 infection in China from European Respiratory Society (ERS) - ERSPlus 13-03-2020 Education : Video https://vimeo.com/395657458

Wenig oder gar nicht beachtete Therapie/Behandlungsbeobachtung aus dem Vortrag:

TCM Produkte und Hydrogen Sauerstoff haben offensichtlich eine therapeutische Wirkung… unter anderem durch entzündungshemmende, antioxidative wie auch antiviralen Eigenschaften.

Für Interessierte anbei eine kleine Information : Erstellt mit dem weiteren Hinweis zur möglichen schnellen ambulanten/häuslichen Versorgung von Corona infizierten Patienten mit den entsprechenden Geräten eben zur Inhalation - Beatmung - Sauerstoffversorgung
Dieser frühe ambulant/häusliche Therapieansatz könnte meiner Ansicht nach zu einer Entlastung von Kapazitäten wie Betten, Intensiv-Plätzen, Zubehör und damit Personal wie auch Kosten führen.
Deswegen könnte sich ein früher Einsatz von Physiotherapie sprich Sekretolyse, Atemtherapien und Inhalation z. b. Ambroxol (1) wie auch eine Sauerstoffgabe (2) nach meinem Verständnis aus diesem Vortrag als sehr hilfreich erweisen und stellt eine einfache und kostengünstige mögliche Alternative dar welche schon früh und auch schon im ambulanten/häuslichen Bereich angewandt und durch den behandelnden Arzt verordnet werden kann.
(1) https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-heilung-impfstoff-medikamente-symptome-virus-infektion
„Sollten auch erste sehr schwere Krankheitsverläufe in Deutschland auftreten, und davon ist rein statistisch gesehen irgendwann auszugehen, können Ärzte wie Martin Bommer derzeit nur eins tun: Patienten erst mal mit Sauerstoff versorgen und im schlimmsten Fall sogar künstlich beatmen. Tatsächlich ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Behandlung mit Sauerstoff eine zentrale Maßnahme bei einer schweren Covid-19-Infektion.“
(2) https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-382016/die-bedeutung-der-antiviralen-eigenschaften/
Avatar #771752
catch-the-day
am Montag, 30. März 2020, 22:22

Beatmung = Oxidation

Es wird viel zu wenig beachtet, dass eine Sauerstoff-Beatmung immer auch eine erhöhte Oxidation und einen erhöhten oxidativen Stress mit sich bringt.
In China hat man deshalb mit großem Erfolg versucht - und dies wird weiter praktiziert - Patienten mit sog. Browns-Gas HHO zu beatmen. 33% Sauerstoff sind mehr als in der Normalluft, und die 66% Wasserstoffgas neutralisieren allen aufkommenden oxidativen Stress sofort und helfen dabei auch, Entzündungen abzubauen.
Es ist unverständlich, warum diese Erfahrungen aus China hier nicht eingesetzt werden.
Avatar #810849
Jakobus2020
am Montag, 30. März 2020, 20:59

Wie hoch sind die Überlebenschancen nach mechanischer Beatmung?

Tabelle 2 aus dem Lancet:
https://www.thelancet.com/pb-assets/Lancet/pdfs/S014067362305663.pdf
Nur 5% haben es überlebt (wenn man invasiv, nicht invasiv und ECMO zusammen nimmt).
Was können wir in Deutschland erwarten?
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