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Corona-Tests: Industrie wünscht bessere Rahmenbedingungen

Freitag, 27. März 2020

/Robert Leßmann, stock.adobe.com

Berlin – Das Testaufkommen für Corona-Tests in den fachärztlichen Laboren Deutsch­lands ist sprunghaft angestiegen. Der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) hat für die zurückliegende Woche mehr als 260.000 Tests auf das Virus SARS-CoV-2 ge­zählt.

„Die Diagnostika-Industrie tut alles, um den Kampf gegen die Corona-Pandemie zu un­terstützen. Die Hersteller von Labortests zur Identifikation des Coronavirus fahren ihre Produktionskapazitäten hoch, es wird im 24/7-Modus gearbeitet“, sagte Ulrich Schmid, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH). Allerdings steige nicht nur in Deutschland der Testbedarf. Weltweit werde in immer größerem Umfang ge­testet.

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Deshalb hat der VDGH an Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) appelliert, sich für eine sofortige wechselseitige Anerkennung nationaler Sonder- und Notfallzulassun­gen stark zu machen – europaweit und unter Einbezug der USA und weiterer Staaten. Ziel sei es, weitere Kapazitäten zu schaffen. „Damit könnten weitere Anbieter von Corona-Tests in Deutschland und grenzüberschreitend hinzukommen“, sagte Schmid.

Dem Verband zufolge agieren die meisten Testhersteller international. „Der freie Waren­verkehr und ausreichende Frachtkapazitäten auf allen Transportwegen sind für die inter­nationalisierten Produktions- und Lieferketten unverzichtbar“, erklärte Schmid.

Zudem ist aus seiner Sicht ein verantwortungsvoller Umgang mit den Kapazitäten in die­ser besonderen Zeit entscheidend. Für einen effizienten Ressourceneinsatz in der Labor­diagnostik seien angemessene Teststrategien für die Bevölkerung unverzichtbar. Diese festzulegen, sei Aufgabe der Gesundheitspolitik. © hil/sb/aerzteblatt.de

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