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Politik

Spahn: Fast die Hälfte der Intensivbetten frei für Corona-Patienten

Dienstag, 31. März 2020

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (re.), und Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheits­minister, nach einem Besuch der Uniklinik in Düsseldorf. /picture alliance, Revierfoto

Düsseldorf − Rund 45 Prozent der bestehenden Intensivbetten in Deutschland sind nach Angaben von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) derzeit frei für die Behand­lung von Coronavirus-Patienten.

Diese freien Kapazitäten seien etwa durch die Verschiebung von planbaren Operationen geschaffen worden, sagte Spahn heute in Düsseldorf. Er hatte dort zusammen mit Nord­rhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) das Universitätsklinikum be­sucht. Spahn sollte anschließend auch an der Sitzung des Landeskabinetts teilnehmen.

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„Eines ist klar: Es wird in den nächsten Tagen eine steigende Zahl von Intensiv- und Be­atmungspatienten geben“, sagte Spahn. Anders als in anderen europäischen Ländern habe sich Deutschland aber darauf vorbereiten können, weil die Corona-Infektionen „sehr frühzeitig“ und auch durch umfangreiche Tests im Land erkannt worden seien.

Insgesamt gibt es in Deutschland nach offiziellen Angaben rund 28.000 Intensivbetten. Die Krankenhäuser sollen nach einer Einigung von Bund und Ländern diese Kapazitäten verdoppeln, um besser für die Behandlung vieler schwer erkrankter Patienten mit dem Coronavirus gerüstet zu sein. © dpa/aerzteblatt.de

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