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Depressive Senioren leiden unter Coronakrise

Mittwoch, 1. April 2020

/Anke Thomass, stock.adobe.com

Hannover − Gesundheitsexperten weisen auf besondere Belastungen für an Depressionen erkrankte Senioren in der Coronakrise hin. Da diese aufgrund des Alters und von Vorer­kran­kungen zur Risikogruppe gehören, hätten sie besonders stark mit Ängsten zu käm­pfen, teilte die Krankenkasse KKH heute in Hannover mit.

Sie müssten zudem noch mehr als andere auf persönliche Kontakte verzichten, um sich nicht anzustecken. Frauen sind den Angaben zufolge etwa doppelt so häufig von einer Altersdepression betroffen wie Männer. Allerdings werde bei Männern derzeit ein mehr als doppelt so hohen Anstieg als bei den Frauen beobachtet.

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Laut KKH ist in der Generation 60 plus die Zahl der Versicherten mit Depressionen von 2008 auf 2018 um fast 35 Prozent gestiegen. Der Anteil in dieser Altersgruppe sei mit 18,4 Prozent am höchsten. Zuletzt seien knapp 100.000 KKH-Versicherte ab 60 Jahre an einer Depression erkrankt, hochgerechnet auf ganz Deutschland seien das rund 3,3 Millionen Betroffene.

Gründe für eine steigende Zahl an Betroffenen mit Altersdepressionen seien etwa trau­matische Erlebnisse in früherer Zeit, gegenwärtige Krisen wie der Tod des Partners, aber auch eine mangelnde Akzeptanz in der Gesellschaft. Zudem stecke häufig hinter depressi­ven Leiden bei Senioren eine Angststörung oder Demenz, hieß es. © kna/aerzteblatt.de

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