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Vermischtes

Chatbots entlasten Krankenhauspersonal

Freitag, 3. April 2020

/Screenshot DÄ

Berlin – Die Corona-Pandemie kurbelt den Informationsbedarf der Bürger massiv an. Des­halb setzten inzwischen immer mehr Krankenhäuser Corona-Chatbots ein. Die intelligen­ten Dialogsysteme beantworten individuelle Fragen online auf Knopfdruck und ermögli­chen so rund um die Uhr eine schnelle und kompetente Einschätzung der Symptome.

Das hilft, den massiven Zustrom von Erstanfragen zu bewältigen und Krankenhausmitar­beiter zu entlasten. So informiert beispielsweise auf der Internetseite der Universitätskli­nik Mainz der „GutenBot“. Der smarte Service klärt im interaktiven Chat, ob ein Nutzer Symptome des neuen Coronavirus aufweist – und liefert am Ende eine Risikoabschät­zung, ob ein Arztbesuch empfehlenswert ist.

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„Die Einrichtung eines digitalen Service ist für uns der nächste Schritt zu schnelleren In­formationen für unsere Patienten“, erklärte Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. Gerade jetzt sei es wichtig, derartige Angebote umzusetzen. Der „GutenBot“ entstand im Rahmen des von der Bundesregierung initiierten #WirVsVir­us-Hackathon und lässt sich per Handy, Tablet oder Computer nutzen.

Der Chatbot des Klinikkonzerns Vivantes beherrscht sogar mehrere Sprachen. Aktuell können Nutzer auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Russisch und Arabisch mit ihm chatten. Das kommt an: Seit dem der Vivantes-Service am 20. März an den Start ging, haben rund 5.500 Nutzer mit ihm interagiert.

„Dabei wurden etwa 10.000 Antworten ausgespielt, bestehend aus 58.500 Chatnachrich­ten“, sagte Vivantes-Pressereferent Daniel Segal dem Deutschen Ärzteblatt. Die häufigs­ten Fragen drehten sich dabei um den Corona-Test sowie eine mögliche eigene Anste­ckung.

Auch die Paracelsus-Gruppe hat einen Chatbot an den Start gebracht. Auf Grund der ho­hen Aktualität des Themas handele es sich allerdings derzeit um eine „Beta-Version“, die zwar die Ersteinschätzung erleichtere, jedoch ärztliche Beratung, Diagnose oder Em­pfehlung nicht ersetzen könne, verweist der Konzern. © hil/sb/aerzteblatt.de

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