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24,2 Millionen Euro für Krankenhäuser in Brandenburg

Donnerstag, 9. April 2020

/JPchret, stock.adobe.com

Potsdam − 53 Brandenburger Krankenhäuser haben erstmals Geld aus dem Corona-Rettungsschirm der Bundesregierung bekommen.

Das zuständige Landesamt für Soziales und Versorgung habe in dieser Woche als Aus­gleich für verschobene Operationen und für die Bereitstellung von Betten insgesamt 24,2 Millionen Euro an die Kliniken ausgezahlt, teilte das Gesundheitsministerium heute in Potsdam mit.

Die Kliniken können nun bis September wöchentlich ihren finanziellen Bedarf anmelden und erhalten entsprechende Mittel. „Wir brauchen jetzt starke Krankenhäuser“, sagte Ge­sundheitsministerin Ursula Nonne­macher (Grüne).

„Es ist klar, dass wir es uns in dieser ernsten Lage überhaupt nicht erlauben dürfen, dass ein Krankenhaus wegen finanzieller Schwierigkeiten vom Versorgungsnetz gehen muss.“

Die Kliniken hätten sich in kurzer Zeit mit Hochdruck auf eine stark steigende Zahl schwer­kranker Corona-Patienten vorbereitet. So sei die Zahl der verfügbaren Intensiv­betten bereits von 531 auf 738 gestiegen. © dpa/aerzteblatt.de

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