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Stada steigert Arzneimittel­produktion

Montag, 13. April 2020

/dpa

Bad Vilbel – Der Pharmakonzern Stada hat in der Coronakrise so viele Medikamente her­gestellt wie noch nie. Im März habe das Produktionsvolumen um mehr als zehn Prozent über dem typischen Niveau gelegen und mehr als 63 Millionen Arzneipackungen erreicht, teilte das Unternehmen in Bad Vilbel mit. Das sei ein Höchststand in der 125-jährigen Firmengeschichte.

Mit Vorrang produziert würden derzeit Arzneimittel, die in Zeiten der Pandemie beson­ders gefragt seien – etwa Mittel gegen Infektionskrankheiten sowie Immunstimulanzien und Schmerzmittel.

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Auch die Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten, zum Beispiel in der Krebsthera­pie, sei ein Schwerpunkt. Stada habe die Lagerbestände an Rohstoffen ebenso wie an fer­tig dosierten Arzneimitteln aufgestockt.

Stada ist nicht der einzige Arzneihersteller, der eine sehr hohe Nachfrage nach Medika­men­ten spürt. Viele Verbraucher haben sich aus Sorge um das Coronavirus zuletzt mit rezeptfreien Arzneien in Apotheken eingedeckt. Auch Bayer, der Ratiopharm-Konzern­mutter Teva und Sanofi verzeichneten steigende Medikamenten-Verkäufe. © dpa/aerzteblatt.de

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