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Anstieg bei Organspenden in Deutschland

Montag, 13. April 2020

/dpa

Augsburg – Die Zahl der Organspenden in Deutschland hat sich seit Beginn des Jahres er­höht. Im ersten Quartal spendeten 260 Menschen postmortal ihre Organe, wie die Augsbur­ger Allgemeine unter Berufung auf Daten der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) be­richtet.

Auch die Zahl der Organspendeausweise erhöhte sich demnach deutlich. Der Zu­wachs bei den Organspenden liegt demnach bei 16 Prozent. „Wir sehen die Entwick­lung als positives Zeichen“, sagte Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der DSO, der Zeitung.

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Die erhöhte Bereitschaft zur Organspende wurde nach Rahmels Einschätzung auch die Dis­kussion um die Widerspruchslösung ausgelöst, die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) geplant hatte. Deren Einführung hätte dazu geführt, dass jeder Bürger nach seinem Tod potenzieller Organspender geworden wäre, wenn er dem nicht aktiv widersprochen hätte.

Zwar scheiterte der Vorstoß letztlich im Bundestag. Die Debatte um die Widerspruchs­lösung habe die Öffentlichkeit jedoch die für das Thema sensibilisiert, sagte Rahmel.

Dafür spreche auch ein Anstieg bei den Organspendeausweisen, sagte der Experte. Allein im Januar haben demnach 740.000 Menschen einen Organspendeausweis bestellt doppelt so viele wie dies durchschnittlich im Monat der Fall ist. © afp/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Montag, 13. April 2020, 22:31

Wie bitte?

Wie würden Sie denn einen hirntoten Menschen sonst beschreiben, dessen Organismus technisch aufrecht erhalten wird, bis die Organentnahme erfolgt?
Wenn Sie nur Menschen als "tot" begreifen, bei denen die "sicheren Todesanzeichen" vorliegen, können Sie die Organspende völlig vergessen - das ist wahrscheinlich das, was Sie wollen
LNSLNS
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