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Coronaeinsatz: 2.500 Plegekräfte in Bayern melden sich freiwillig

Montag, 13. April 2020

/Reddragonfly, stock.adobe.com

München – Rund 2.500 Pflegekräfte haben sich in Bayern bereiterklärt, wegen der Coro­na-Pandemie freiwillig in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zu arbeiten. Bei per­sonell­en Engpässen könne nun auf Unterstützung durch den neuen, bayerischen Pflege­pool zu­rückgegriffen werden, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU).

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern, mit der ihr Ministerium über eine Online-Platt­form nach Freiwilligen sucht, könne den Katastrophenschutzbehörden auf Nachfrage die für die Region freiwillig gemeldeten Personen vermitteln.

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Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus benötigen viele Krankenhäuser und Hei­me dringend mehr Personal. Einige Einrichtungen versuchten etwa, Ärzte und Pflege­kräf­te vorübergehend aus dem Ruhestand zurückzuholen.

Für den Pflegepool weiterhin gesucht werden nach Angaben des Ministeriums Menschen mit einer Ausbildung oder Erfahrung in einem pflegerischen Beruf sowie Medizinisch-tech­nische Assistenten und Medizinische Fachangestellte, die beispielsweise den Job gewech­selt haben. Auch Notfallsanitäter, Hebammen, Operationstechnische Assistenten und Anäs­thesietechnische Assistenten könnten sich melden.

Huml betonte, dass gemeldete Freiwillige während ihres Einsatzes von der Arbeit für ihren Arbeitgeber freigestellt würden und ihr Arbeitsentgelt fortgezahlt bekämen. Selbstständige Freiwillige erhielten Ersatz für ihren Verdienstausfall. © dpa/aerzteblatt.de

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