NewsPolitikMedizin­produkte und Schutzausrüstung: Ministerium stellt Lieferwege klar
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Medizin­produkte und Schutzausrüstung: Ministerium stellt Lieferwege klar

Dienstag, 14. April 2020

/picture alliance, Christian Beutler, KEYSTONE

Berlin – Medizin­produkte und Schutzausrüstung für Arztpraxen und Krankenhäuser, die über das Be­schaff­ungsprogramms mithilfe von Vertragsunternehmen beschafft werden, dürfen nicht in den freien Markt gelangen. Das hat das Bundesministerium für Gesund­heit (BMG) in einer neuen Verordnung klargestellt.

Die in das Bundesgebiet eingeführten Medizinprodukte und persönlichen Schutzausrüs­tun­gen dürften ausschließlich an den vom BMG bestimmten Personenkreis abgegeben werden, heißt es in der Verordnung. Sie dürften auch „nicht über die für diese Produkte sonst übli­chen Vertriebskanäle in den Verkehr gelangen“.

Anzeige

Das Ministerium betonte, Zweck der Verordnung „zur Beschaffung von Medizinprodukten und persönlicher Schutzausrüstung bei der durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verur­sach­ten Epidemie“ sei es, dass die Bundesrepublik Deutschland die Verantwortung für das In­ver­kehrbringen der in ihrem Auftrag beschafften Medizinprodukten und Gegen­stände der per­sönlichen Schutzausrüstung übernimmt.

Es sei notwendig gewesen, Unternehmen, die als Vertragspart­ner der Bundesregierung ar­beiteten, vom Haftungsrisiko zu befreien. Deutsche Unterneh­men, die auf internationa­len Märkten tätig sind, hatten ihre Unterstützung bei der Be­schaffung der dringend be­nötigten persönlichen Schutzausrüstung und Medizinprodukten angeboten. © may/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

25. Mai 2020
Berlin – In Deutschland wird erneut kontrovers über das Maß der Lockerungen in der Coronakrise debattiert. Hintergrund sind Vorhaben aus Thüringen und Sachsen, die Einschränkungen weitgehend
Coronakrise: Kontroverse Debatte um Regeln in Deutschland
25. Mai 2020
Berlin – Im Kampf gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2 sollte nach Ansicht des Virologen Christian Drosten ein stärkeres Augenmerk auf Aerosole – feinste Schwebeteilchen in der Luft – gelegt werden.
Aerosole: Drosten regt an, Richtlinien zu überdenken
22. Mai 2020
Berlin – Deutschland plant den „Aufbau einer dauerhaften nationalen Reserve an medizinischer Schutzausrüstung“. Das hat Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) bekannt gegeben. „Diese Reserve
Nationale Reserve an medizinischer Schutzausrüstung geplant
22. Mai 2020
Berlin − Die diesjährige Konferenz der Ge­sund­heits­mi­nis­ter der Länder (GMK) Mitte Juni fällt als persönliches Treffen der 16 Ressortchefs in Berlin aus. Die übliche GMK-Konferenz werde „nicht
Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz wird verschoben
20. Mai 2020
Berlin − Der Berliner Senat hat gestern eine Ausweitung der Tests auf SARS-CoV-2 beschlossen. Es sollen aber vor allem Stichproben erfolgen. Flächendeckende Tests werde es nicht geben, sagte
Stichproben als neue Coronateststrategie in Berlin
19. Mai 2020
München − Der Freistaat Bayern verschärft seinen Grenzwert im Frühwarnsystem für die Neuinfektionen mit SARS-CoV-2. Baden-Württemberg führt eine Vorwarnstufe ein. Das teilten beide Bundesländer
Länder überdenken Grenzwert für Coronahotspots
19. Mai 2020
Berlin − Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine Angleichung der Regeln zur Bekämpfung der Coronapandemie innerhalb der Europäischen Union (EU) angemahnt, um den freien Reiseverkehr wieder
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER