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Drägerwerk nach Auftragsboom optimistisch

Donnerstag, 16. April 2020

/dpa

Lübeck − Der Medizintechnik- und Sicherheitskonzern Drägerwerk gibt sich nach dem Auf­tragsboom in der Coronakrise optimistischer für das laufende Jahr. Das Lübecker Un­ternehmen hob seine Prognose für 2020 an und teilte gestern Abend mit, dass ein starker Auftragseingang im 1. Quartal „Chancen auf deutlich höheres Umsatz- und Ergebnisni­ve­au“ eröffne.

Der Umsatz sei währungsbereinigt im 1. Quartal um etwa 7,1 Prozent auf rund 640 Millio­nen gestiegen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe minus 0,6 Millionen Euro betragen. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte es hier ein Minus von 10,7 Millio­nen Euro gegeben.

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Das Unternehmen hatte jüngst von der Bundesregierung einen Großauftrag für Beat­mung­­s­geräte erhalten. Wie schon bekannt, hat Dräger im Zuge der COVID-19-Pandemie im 1. Quartal 2020 einen Auftragseingang von rund 1,393 Milliarden Euro verbucht nach 648 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

„Die Nachfrage in der Medizintechnik ist aktuell besonders hoch“, hieß es. Gefragt seien insbesondere Produkte, die für die Behandlung von COVID-19-Patienten benötigt würden: Beatmungsgeräte, Patientenmonitore und dazugehöriges Verbrauchsmaterial. Ein Groß­teil der Aufträge solle noch 2020 ausgeliefert werden. Dafür würden in verschiedenen Bereichen derzeit die Produktionskapazitäten erhöht. © dpa/aerzteblatt.de

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