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Ausland

COVID-19: Internationale Initiative von Medizinstudierenden angelaufen

Freitag, 17. April 2020

/Goffkein, stock.adobe.com

München – Medizinstudierende aus mehr als 30 Ländern haben eine internationale Kam­pagne zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 angestoßen. Mit einem in aktuell 29 Sprachen übersetzten Brief und einem Video richten sich die Me­dizinstudenten mit einer Internetseite und über die sozialen Medien vor allem an Jugendliche und junge Erwach­sene.

„Die Ursprungsidee war, dass besonders am Anfang – in Deutschland, aber auch interna­tional etwa in Asien oder Lateinamerika – die Jugend die Gefahr nicht ganz ernst ge­nomm­en hat und teilweise nicht so auf die Quarantänemaßnahmen reagiert hat, wie man sollte“, erläuterte Martin Ryll, der den Brief ins Deutsche übertragen und das Video mit­produziert hat.

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„Die jüngeren Leute können zwar statistisch gesehen auch eine schwere Infektion haben, was aber seltener ist, sie können aber eine entscheidende Rolle als Überträger der Er­kran­kung spielen“, erklärte er.

Zustande kam die Initiative durch private Kontakte. „Jeder kannte eigentlich ein paar Leu­te aus anderen Ländern, und so hat sich das dann verselbstständigt und ist entsprechend groß geworden, was auch alle überrascht hat“, schildert der 21-Jährige, der an der Münch­ner Ludwig-Maximilians-Universität Medizin studiert.

Den Anfang hatten drei Medizinstudenten aus Singapur und Malaysia gemacht. Sie wollten mit „moreviralthanthevirus“ Corona-Partys & Co. ein Ende machen. © dpa/aerzteblatt.de

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