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Kritik an Krisenaufarbeitung im Klini­kum Ernst von Bergmann

Freitag, 17. April 2020

/picture alliance, Soeren Stache

Potsdam – Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) hat den Umgang des Klini­kums Ernst von Bergmann mit dem Ausbruch von COVID-19 kritisiert. Man habe große Mühe, die Unterlagen in der Qualität aus dem Klinikum zu bekommen, dass auch das Land als Aufsichtsbehörde die Stadt entlasten könne, sagte Schubert am in der rbb-Sendung „Brandenburg Aktuell“.

„Wir mussten bis zu einer Zwangsgeldandrohung und zu einer Gesellschafterweisung gehen, dass seitens des Klinikums diese rudimentäre Liste, die da gefordert wurde (...), überhaupt rausgerückt wird“, bemängelte er.

An dem größten Potsdamer Krankenhaus, das auch die Region versorgt, hatten sich die Fälle von Corona-Infizierten und von Toten gehäuft – zuletzt wurden 36 Todesfälle gezählt.

Nach den Angaben des OB übergab das Klinikum zwar eine Dokumentation, aus ihr gehe aber nach der ersten Durchsicht nicht hervor, welcher Mediziner mit welchen Patienten zu tun gehabt habe. Die Stadt Potsdam hat dem Klinikum mit einem Zwangsgeld ge­droht, sollte es mehrfach geforderte Daten zum Coronavirus-Ausbruch in der Einrichtung nicht umgehend über­mitteln.

Schubert nahm die Klinik aber auch in Schutz, sie habe am Wochenende mit der Häufung der Infizierten Ende März bereits Maßnahmen erlassen, allerdings habe eine Pressekon­ferenz gefehlt. © dpa/aerzteblatt.de

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