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Coronavirus: Hilfe für pflegende Angehörige

Dienstag, 21. April 2020

/picture alliance, ZUMA Press

Berlin – Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat auf seiner Internetseite Infor­ma­tionen und praktische Tipps zum Coronavirus veröffentlicht. Sie sollen Familien bei der Pflege zu Hause unter den aktuell erschwerten Bedingungen unterstützen.

Laut ZQP hat die Corona-Pandemie erhebliche Folgen für die Pflegesituation in Deutsch­land. Insbesondere stellt sie die etwa 4,7 Millionen pflegenden Angehörigen vor beson­dere Herausforderungen, die etwa drei Viertel der 3,4 Millionen pflegebedürftigen Men­schen hierzulande betreuen.

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Viele pflegende Angehörige seien selbst über 60 Jahre alt und gesundheitlich vorbelastet. Sie bedürften ebenfalls besonderem Schutz vor dem neuen Coronavirus. Gleichzeitig stün­den unterstützende Hilfen für die Pflege zu Hause zurzeit teilweise weniger zur Ver­fügung.

Deshalb empfiehlt das ZQP zuvorderst, die derzeit gültigen allgemeinen Regeln genau zu beachten: Dazu zählt unter anderem, das Haus nicht unnötig zu verlassen, Nies- und Hus­tenetikette einzuhalten, sich nicht ins Gesicht zu fassen sowie mindestens 1,5 Meter Ab­stand zu anderen Menschen zu halten. Soweit möglich sollten Angehörige diesen Ab­stand auch im Umgang mit der pflegebedürftigen Person beachten und etwa auf Umar­mungen oder Küsse verzichten – auch wenn es schwerfällt.

„Wenn pflegende Angehörige Symptome einer Atemwegserkrankung oder Fieber bei sich selbst wahrnehmen, sollten sie sofort das weitere Vorgehen mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin telefonisch besprechen“, rät ZQP-Pflegeexpertin Daniela Sulmann.

Wichtig sei, einen Plan zu haben, falls man selbst als Pflegeperson ausfallen sollte. Viele Angehörige seien zudem zurzeit im Alltag und bei der Pflege verunsichert. „Da kann es helfen, sich regelmäßig über aktuell empfohlene Maßnahmen zu informieren, etwa auf den Internetseiten des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums oder des Robert-Koch-Instituts sowie des ZQP“, erklärte Sulmann.

Denn die Erkenntnisse rund um das neuartige Coronavirus entwickelten sich laufend weiter und daher auch die daraus folgenden Empfehlungen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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