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Politik

Hamburg verschärft Vorsichtsmaßnahmen in Pflegeeinrichtungen

Montag, 20. April 2020

/picture alliance, Daniel Bockwoldt

Hamburg − Vor dem Hintergrund eines Anstiegs von COVID-19-Erkrankungen in Hambur­ger Pflegeeinrichtungen verschärft die Gesundheitsbehörde die Vorsichts­maßnahmen. Neben dem bereits bestehenden Besuchsverbot habe man die Präventions- und Hygiene­vorschriften erweitert, teilte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) mit.

So seien Pflegeeinrichtungen nun verpflichtet, notwendige Vorbereitung auf ein COVID-19-Ausbruch zu treffen. Auch wurden die Voraussetzungen für die Einweisung und Rück­überweisung von zu Pflegenden zwischen Pflegeeinrichtungen und Krankenhaus gere­gelt. Zudem müssen sich Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen beim Auf­treten einer Infektion umfassend testen lassen.

Krankenhäuser sollen künftig vorab informiert werden, wenn es in der Pflegeeinrichtung, aus der ein Patient kommt, eine Häufung von COVID-19-Fällen oder Lungenent­zündun­gen gibt, so die Behörde. Eine Häufung liege vor, wenn es zwei oder mehr Fälle gebe. Eine Behandlung dürfe jedoch nicht abgelehnt werden.

Zugleich bleiben Wohn- und Pflegeeinrichtungen verpflichtet, Neuaufnahmen vorzu­neh­men. Vor einer Aufnahme soll jedoch durch Testungen so weit wie möglich sichergestellt werden, dass kein mit SARS-CoV-2 infizierter Mensch aufgenommen wird.

Mit Stand Freitag waren in den rund 150 Hamburger Pflegeeinrichtungen 287 Bewohner infiziert. 28 Einrichtungen waren betroffen, davon 14 mit jeweils mehr als fünf Fällen. © dpa/aerzteblatt.de

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