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Ärzteschaft

ASV bei Sarkoidose und Lungentumoren möglich

Dienstag, 21. April 2020

/Photographee.eu, stockadobecom

Berlin – Ab sofort können Ärzte Patienten mit Sarkoidose und Patienten mit Lungentu­mo­ren ambulant spezialfachärztlich (ASV) versorgen. Ärzteteams können dazu ihre Teil­nahme beim erweiterten Landesausschuss anzeigen.

Der Ausschuss prüft, ob die Teams und deren Mitglieder die Voraussetzungen erfüllen. Darauf weisen die Kassenärztliche Bundesver­einigung (KBV) und der Bundesverband ambulante spezialfachärztliche Versor­gung hin.

Die ASV wächst damit auf 14 Indikationen. Tumoren der Lunge und des Thorax sind die fünfte onkologische Erkrankung, die Ärzte in der ASV behandeln können. Sie fallen unter die Kategorie „Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen“.

Die ASV-Versorgung der Patienten kann jetzt starten, weil die entsprechenden Anlagen zur ASV-Richtlinie in Kraft getreten sind. Sie regeln Näheres zu den neuen Indikationen und deren Behandlung.

Danach gehören zum ASV-Kernteam für Tumoren der Lunge und des Thorax ein Pneumo­loge, ein Hämatoonkologe, ein Thoraxchirurg und ein Strahlentherapeut.

Bei der Behandlung von Patienten mit Herztumoren gehören zusätzlich ein Herzchirurg und ein Kardiologe zum Kernteam. Die Teamleitung soll der Pneumologe, der Hämato­onkologe oder der Thoraxchirurg innehaben. © hil/aerzteblatt.de

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