NewsAuslandUN-Mitgliedstaaten wollen gleichberechtigten Zugang zu Corona-Impfstoff
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

UN-Mitgliedstaaten wollen gleichberechtigten Zugang zu Corona-Impfstoff

Dienstag, 21. April 2020

/Ahmed, stock.adobe.com

New York − Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (UN) haben einen „gleichbe­rechtigten“ Zugang zu künftigen Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verlangt. Eine entsprechende Resolution wurde gestern von der UN-Vollver­samm­lung in New York einstimmig verabschiedet.

Darin wird gefordert, dass künftige Medikamente sowie Impfstoffe gegen das Virus in „gerechter, transparenter, gleichberechtigter und effizienter“ Form allen Ländern mit ent­sprechendem Bedarf zur Verfügung gestellt werden sollten. Dies gelte besonders für die Entwicklungsländer.

Anzeige

An UN-Generalsekretär António Guterres appellierte die Vollversammlung, Vorkehrungen für eine faire weltweite Verteilung von Präventionsmitteln, Tests sowie künftigen Medika­menten und Seren im Kampf gegen die Pandemie zu treffen. An Medikamenten und Impf­stoffen gegen das neuartige Virus wird derzeit rund um den Globus im Hochtempo ge­forscht.

In der Resolution wird auch die „entscheidende Rolle“ der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) im Kampf gegen das Coronavirus hervorgehoben. US-Präsident Donald Trump hatte der UN-Unterorganisation in den vergangenen Tagen schweres „Missmanagement“ in der Coronakrise und Einseitigkeit zugunsten Chinas angelastet sowie einen Stopp der US-Zahlungen an die WHO verkündet.

Dennoch wurde die jetzige Resolution der UN-Vollversammlung auch von den USA un­terstützt. Eingebracht worden war der Resolutionstext von Mexiko. Resolutionen der Voll­versammlung sind im Gegensatz zu jenen des UN-Sicherheitsrats allerdings völkerrecht­lich nicht bindend. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

27. Mai 2020
Berlin − Deutlich mehr Personengruppen sollen künftig regelmäßig auf SARS-CoV-2 getestet werden. Dazu sollen neben Mitarbeitern in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen auch Schüler, Lehrer,
Verordnung: Mehr Tests für Pflege, Kitas und Schulen
27. Mai 2020
Berlin – Ein grundsätzliches Umdenken in der Krankenhausversorgung in Deutschland fordert die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina. In der Coronakrise habe sich gezeigt, dass das
Leopoldina fordert Umdenken bei Krankenhausversorgung
27. Mai 2020
Berlin − Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium hat gespendete Tabletten des Medikaments Chloroquin an den Pharmakonzern Bayer zurückgegeben. Das berichtet das Magazin Business Insider. Demnach hat
Ministerium gibt gespendete Chloroquintabletten zurück
27. Mai 2020
Berlin − Bund und Länder haben sich gestern Abend grundsätzlich darauf verständigt, dass die Kontaktbeschränkungen – also die Vorgaben, wie viele Menschen sich wo treffen dürfen – in der
Bund und Länder verlängern Kontaktbeschränkungen bis Jahresmitte
27. Mai 2020
Berlin − Die Bundesregierung will die Öffnung von Kitas einem Medienbericht zufolge mit einer großangelegten Studie zu deren Rolle im Coronapandemiegeschehen begleiten. Die in enger Abstimmung
Studie zur Rolle von Kitas im Pandemiegeschehen geplant
27. Mai 2020
Berlin − Die lokalen Behörden haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 362 Neuinfektionen von SARS-CoV-2 binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Krise mehr als 179.300 Menschen
362 Neuinfektionen in Deutschland gemeldet
27. Mai 2020
Berlin − Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat Menschen mit Beschwerden aufgefordert, sich trotz der Coronakrise behandeln zu lassen. Er könne „alle Kranken, chronisch wie akut Kranke,
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER