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Sartorius für das laufende Jahr optimistischer

Dienstag, 21. April 2020

/picture alliance

Göttingen − Für den Pharma- und Laborausrüster Sartorius ist die Coronakrise Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite stocken die Kunden ihre Lager vorzeitig auf, was den Auftragseingang der Göttinger zuletzt stark befeuert hat. Auf der anderen Seite leidet die Laborsparte des MDax-Unternehmens unter einer rückläufigen Nachfrage in China nach Laborinstrumenten.

Mit den jüngsten Zukäufen in Israel und den USA rechnet sich das Management um Kon­zernchef Joachim Kreuzburg für 2020 trotzdem bessere Geschäfte aus als ursprünglich gedacht. Die Dividende wird indes auf den Prüfstand gestellt.

„Wir gehen davon aus, uns noch für einige Zeit auf erhebliche Unsicherheiten und Risiken einstellen zu müssen“, sagte Kreuzburg heute bei der Vorlage der Geschäfts­zahlen zum ersten Quartal. Daher werde das Management den bisherigen Dividenden­vorschlag von 0,71 Euro je Vorzugsaktie und 0,70 Euro je Stammaktie möglicherweise herunterschrau­ben.

Im ersten Geschäftsquartal haben die Göttinger ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahres­zeitraum um knapp 17 Prozent auf rund 510 Millionen Euro gesteigert. Das lag fast aus­schließlich an den weiter gut laufenden Geschäften in der Biotech-Sparte, die um rund 23 Prozent wuchs. In der Laborsparte stagnierte die Umsatzentwicklung dagegen. Der Gewinn stieg um 17,5 Prozent auf 57 Millionen Euro. © dpa/aerzteblatt.de

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